Medizinische Geräte
Einzelanfertigungen oder individualisierte Kleinserien von medizinischen Geräten und Instrumenten lassen sich mit dem Additiven Fertigungsverfahren von EOS flexibel, schnell und kostengünstig herstellen.
Viele medizinische Geräte und Teile der Laborausstattung sind hochwertige und komplexe Nischenprodukte, die in Kleinserien produziert werden. Für eine konventionelle Fertigung sind häufig teure Werkzeuge erforderlich, deren Kosten auf die Produkte umgelegt werden müssen. Die Additive Fertigung hingegen arbeitet werkzeuglos und ermöglicht deshalb eine wirtschaftliche Herstellung von Bauteilen in kleineren Serien bis hin zu Losgröße 1.
Unternehmen aus der Medizintechnik wie die Andreas Hettich GmbH haben diese hohe Rentabilität erkannt und setzen mittlerweile auf das Additive Schichtbauverfahren. Der Zentrifugenhersteller nutzt es für die Produktentwicklung und Fertigung. Dadurch konnte das Unternehmen nicht nur den Wert seiner Produkte erhöhen, sondern auch die Herstellungskosten senken.
Typische Produktionsmengen für diese Zentrifugen belaufen sich auf 10 bis 1.000 Stück pro Jahr. Hettich erfand und patentierte eine neue Form der Zentrifuge, die das Sedimentieren und Separieren der Blutkomponenten in einem Gerät ermöglicht. Der ROTOMAT besteht aus einem Trommelmotor mit sechs Behältern und Auffangschalen. Die Behälter besitzen eine aufwendige Geometrie und unterliegen einer hohen Rotationsgeschwindigkeit mit Beschleunigungskräften, die die 1.200-fache Erdbeschleunigung erreichen.
Die konventionelle Fertigung der Behälterkomponenten erfolgte über komplexe Werkzeuge und erforderte eine zeitaufwendige Montage. Nach einer umfassenden technischen Evaluierung entschied sich der Branchenspezialist, seine Herstellungsmethode für die Zentrifugengehäuse zu ändern: Er produziert die Komponenten jetzt mit der Additiven Fertigungsmethode von EOS.
EOS-Systeme sind in der Lage, Medizinprodukte herzustellen. EOS kann jedoch keine Gewähr übernehmen, dass diese Produkte allen Anforderungen genügen.
Unternehmen aus der Medizintechnik wie die Andreas Hettich GmbH haben diese hohe Rentabilität erkannt und setzen mittlerweile auf das Additive Schichtbauverfahren. Der Zentrifugenhersteller nutzt es für die Produktentwicklung und Fertigung. Dadurch konnte das Unternehmen nicht nur den Wert seiner Produkte erhöhen, sondern auch die Herstellungskosten senken.
Typische Produktionsmengen für diese Zentrifugen belaufen sich auf 10 bis 1.000 Stück pro Jahr. Hettich erfand und patentierte eine neue Form der Zentrifuge, die das Sedimentieren und Separieren der Blutkomponenten in einem Gerät ermöglicht. Der ROTOMAT besteht aus einem Trommelmotor mit sechs Behältern und Auffangschalen. Die Behälter besitzen eine aufwendige Geometrie und unterliegen einer hohen Rotationsgeschwindigkeit mit Beschleunigungskräften, die die 1.200-fache Erdbeschleunigung erreichen.
Die konventionelle Fertigung der Behälterkomponenten erfolgte über komplexe Werkzeuge und erforderte eine zeitaufwendige Montage. Nach einer umfassenden technischen Evaluierung entschied sich der Branchenspezialist, seine Herstellungsmethode für die Zentrifugengehäuse zu ändern: Er produziert die Komponenten jetzt mit der Additiven Fertigungsmethode von EOS.
Wirtschaftliche Fertigung
Die Herstellung des geänderten Bauteils mit Hilfe der EOS-Technologie ist zwar minimal teurer, Hettich spart jedoch die Gesamtkosten für einen Werkzeugsatz. Darüber hinaus ergeben sich weitere Kosteneinsparungen durch reduzierten Montage- und Logistikaufwand. Zusätzlich kann die Fertigungstechnologie auf Anfrage eingesetzt werden. Falls notwendig, lassen sich weitere Änderungen in der Konstruktion oder Produktvarianten zeitnah und zu minimalen Kosten implementieren. Zum Beispiel können für unterschiedliche Blutbeutel unterschiedliche Versionen angefertigt werden.Funktionsintegration
Hettich konnte die Produktfunktionalität verbessern. Aufgrund der nun werkzeuglosen Herstellung der Behälter sowie der Möglichkeit, Funktionen zu integrieren, konnte das Unternehmen zudem einen höheren Produktwert erzielen – bei gleichzeitig verringerten Produktionskosten.EOS-Systeme sind in der Lage, Medizinprodukte herzustellen. EOS kann jedoch keine Gewähr übernehmen, dass diese Produkte allen Anforderungen genügen.
Kundenreferenz
EOS-Technologie beschleunigt Produktentwicklung bei DePuy Spine.
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