DePuy Spine, ein Unternehmen der Johnson & Johnson Gruppe, ist das zweitgrößte Wirbelsäulenunternehmen der Welt und gehört als Geschäftsbereich zur DePuy, Inc., dem weltweit führenden orthopädischen Unternehmen. DePuy Spine stellt Implantate und Systemlösungen zur Fixierung, Fusion und für bewegungserhaltende- sowie minimal-invasive Operationen an der Wirbelsäule zur Verfügung. Das Unternehmen hat seinen Hauptgeschäftssitz in Raynham, Massachusetts, USA und beschäftigt derzeit ca. 1.100 Mitarbeiter weltweit. Die Produktionsstätten befinden sich in Massachusetts, Kalifornien, Irland, Deutschland und in der Schweiz. DePuy Spine Produkte und Systemlösungen werden von Ärzten in mehr als 54 Ländern der Welt verwendet.

Herausforderung
Die Implantatbranche benötigt immer öfter individuelle Lösungen; und der Markt wird dominiert durch Faktoren wie Flexibilität, Kosten und Qualitätsanforderungen, die im Schichtbauverfahren sehr gut erfüllt werden können.
Lösung
DePuy Spine entwickelt Implantate und Verfahren für die Wirbelsäulenchirurgie. Das Unternehmen setzt erst seit Februar 2007 auf das Verfahren und hat bis dato bereits mehr als 1200 Komponenten gebaut. Bis jetzt werden sie hauptsächlich für Evaluierungszwecke und Verkaufsmuster verwendet.
„Wir sehen weiterhin ein großes Potenzial im Bereich der chirurgischen Anwendungen“, erläutert Ostiguy, Staff Team Leader bei der Johnson & Johnson Tochter. „Die DMLS Technologie bildet ein neues Fundament dafür, wie wir unsere Komponenten konstruieren. In der Vergangenheit haben wir auf die Art und Weise konstruiert, wie es Fertigungsverfahren zulassen. Jetzt, mit Laser-Sintern, können wir bereits während der Konstruktion Aspekte der Funktionalität in den Vordergrund stellen.” Mittels DMLS hat DePuy in einigen Projekten die Durchlaufzeiten um bis zu 50 Prozent gesenkt, sogar wenn Produktänderungen notwendig waren. Ostiguy prognostiziert auch, dass mit DMLS hergestellte Instrumente verstärkt in Operationssäalen Einsatz finden werden, sobald der neue, härtbare Werkstoff EOS Stainless Steel PH1 kommerziell verfügbar ist. Das Material erfüllt direkt nach dem Bauprozess die ASTM E8 Spezifikation und ergänzt das bestehende Material EOS Stainless Steel 17-4. Der Werkstoff wird zur Zeit von verschiedenen Pilotkunden geprüft.
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