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Anwendungen

Funktionsintegration in Perfektion

Der adaptive Greifer FinGripper® von Festo wird im Laser-Sinter Verfahren in 0,1 mm dünnen Schichten auf einer FORMIGA P 100 hergestellt. Er ermöglicht es, unregelmäßige und druckempfindliche Gegenstände zu fassen. Der Einsatz dieses Verfahrens ermöglicht nach Festo-Angaben die Reduktion des Gewichts an der Werkzeugaufnahme um 90% gegenüber einem herkömmlichen Greifer aus Metall. Dies führt zu einem höchst energieeffizienten Greifen und Bewegen von Werkstücken. 

 

Unsere Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel überreichte beim Standrundgang auf der Hannover Messe Mitte April dem bionischen Handlungsassistenten von Festo einen Apfel. Bei diesem vollkommen neuen, biomechatronischen Handhabungs-System haben sich die Experten von Festo vom Elefantenrüssel inspirieren lassen. Durch die Analyse von dessen Struktur und Funktionsweise und den Einsatz neuester Fertigungstechnologien konnte die Mensch-Technik-Kooperation (r)evolutioniert werden. An der Spitze des Handlungsassistenten befindet sich der FinGripper®, ein Greifer dessen Grundlage die Fin Ray® Struktur ist. Laut Festo verfügt er über zwei flexible Bänder, die wie ein Dreieck in der Spitze zusammenlaufen. In regelmäßigen Abständen sind Zwischenstege eingesetzt, welche über Gelenke mit den Bändern verbunden sind. Durch diesen flexiblen aber festen Verbund der Glieder können sich die Greiffinger bei seitlich einwirkendem Druck an die Kontur eines Werkstücks anpassen. Alle Bestandteile des Greifarms wurden auf einer FORMIGA P 100 hergestellt.    

 

In der Fabrik von balancity im deutschen Pavillon auf der Expo in Shanghai ist der Greifer auch in einem Film zu sehen. Ausgestellt wird der AquaPenguin, dem aber ebenfalls die Fin Ray® Struktur zugrunde liegt. Weitere Informationen finden Sie im Bionic Learning Network 2010 auf der Festo Website.