EOS auf dem Weg zum führenden Anbieter von e-Manufacturing Lösungen
Viele Industriezweige, mit denen EOS zusammenarbeitet, bewegen sich in einem herausfordernden Marktumfeld, das auch viele Megatrends unserer Zeit widerspiegelt: Der Zwang zu Kostenreduktion und Produktivitätssteigerung; eine zunehmend individualisierte Massenfertigung und damit auch eine steigende Variantenvielfalt, die ein Unternehmen zwingen, in der Produktion immer flexibler zu agieren; immer schnellere Time-to-Market-Zyklen, und der stetige Druck, sich von der Konkurrenz zu differenzieren. Und schließlich das entscheidende Ziel nicht aus den Augen zu verlieren – das Umsatzwachstum.
Schon heute adressiert EOS in aktuellen Projekten bereits die wesentlichen Herausforderungen unterschiedlichster Industriezweige. Die enge Zusammenarbeit mit Kunden aus unterschiedlichsten Bereichen zeigt dies eindrucksvoll: Medizintechnik (z.B. Einweg-Operationshilfen, Zahnkäppchen, Werkstoff- und Prozessqualifizierung), Luft- und Raumfahrt (Machbarkeitsstudien z.B. im Bereich Turbinen oder für Kunststoffteile, Teile für UAV, usw.), Konsumgüter (z.B. Lösungen für die Bereiche Lifestyle, Mode, Architekturmodelle, Schuh-Industrie, Web-Applikationen), Maschinenbau und Automotive-Bereich (z.B. Leichtbauteile mit komplexen Strukturen in Kunststoff oder Metall), Werkzeugbau (z.B. Spritzgusswerkzeuge mit konturnaher Kühlung) und Mikro Laser-Sintern (Mikrobauteile, z.B. Prüfköpfe für die Halbleiterindustrie, Brennstoffzellen, Mikroturbinen, minimal-invasive Chirurgie).
Diese Beispiele zeigen schon heute, dass e-Manufacturing von EOS Märkte und Industrien revolutionieren kann und dies auch in Zukunft leisten wird. Dazu bedarf es aber der Lösung einiger Herausforderungen: Es gilt, die Bereitschaft zum Wechsel von traditionellen Herstellungsverfahren hin zum Laser-Sintern zu erhöhen; die Stabilität des Herstellungsprozesses und auch die Qualität sowie die Wiederholbarkeit der Bauteile stetig weiter zu verbessern und die Produktivität beim Laser-Sintern noch weiter auszubauen. Schließlich wird die Integration vor- und nachgeschalteter Prozessschritte das Angebot einer kompletten Prozesskette ermöglichen. Im Bereich Design geht es zum Beispiel um Gitter(leichtbau)strukturen, etwa in Zusammenarbeit mit der Firma Within; oder um nachgeschaltete Polierprozesse, etwa in Zusammenarbeit mit BESTinCLASS). Die Integration des Laser-Sinterns in die Produktionsumgebung wird zudem durch die enge Zusammenarbeit mit OEM’s und e-Manufacturing Centers of Excellence gewährleistet werden.
Ziel ist es, industriespezifische e-Manufacturing Lösungen gemeinsam mit branchenführenden Leuchtturm-Kunden zu entwickeln. Dazu gehört etwa die Qualifizierung des Laser-Sinter-Prozesses beim Kunden, die kundenspezifische Entwicklung und Anpassung von Werkstoffen, Prozessen und Parametern, die Zertifizierung von Werkstoffen und Werkstofftests sowie der Aufbau und die Entwicklung spezifischer und durchgängiger e-Manufacturing Prozessketten. Daraus abgeleitet werden dann industriespezifische Standardisierungen eingeführt und gemeinsam mit e-Manufacturing Dienstleistern der Roll-Out der Lösungen auf andere Kunden gewährleistet. Denn EOS kann dies nicht alleine leisten, sondern baut auf die enge Zusammenarbeit mit einem erfahrenen industriespezifischen Netzwerk.