Additive Fertigung von EOS im Motorsport

Die Additive Fertigung von EOS begegnet den Herausforderungen im Automobilrennsport, bei denen konventionelle Fertigungsverfahren an ihre Grenzen stoßen.

Der Motorsport ist seit Jahrzehnten die Ideenschmiede der Automobilbranche. Hier werden neue Ideen und Technologien umgesetzt, bevor sie in die Serienfertigung einfließen. Sehr viele im Motorsport eingesetzte Bauteile sind Spezialanfertigungen. Neben genau definierten Funktionseigenschaften zählen meist geringes Gewicht und hohe Festigkeit. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an die eingesetzte Fertigungstechnik: Sie muss innovative, oft ungewöhnliche Designs ermöglichen. Bauteile und Bauteilvarianten müssen sich schnell, mit geringem Aufwand und kosteneffizient herstellen lassen. 
 
Die Additive Fertigungstechnologie erfüllt diese Anforderungen perfekt. Sie gewährt Konstrukteuren die nötigen Freiheiten, innovative Ideen in leistungsfähige Produkte mit teils sehr komplexen Designs umzusetzen. Es erfolgt nur dort ein Materialauftrag, wo es funktionell notwendig ist. So entstehen extrem leichte und trotzdem hochfeste Komponenten, die auch integrierte Funktionen enthalten können. 
 
Da der Aufbau in der Additiven Fertigung werkzeuglos erfolgt, können Konstrukteure die CAD-Bauteildaten direkt optimieren und daraus kurzfristig Produktvarianten produzieren. Außerdem stehen den Anwendern verschiedenste Materialien zur Verfügung – EOS bietet eine große Bandbreite an hochwertigen Metall- und Kunststoffwerkstoffen mit unterschiedlichen Eigenschaften an. Aufgrund dieser Vorteile setzen viele Motorsportteams Additive Fertigungsverfahren von EOS ein. 
   
Internationale Zusammenarbeit: Das Elektrofahrzeug des Teams Global Formula Racing ist das erste und bisher einzige, welches von Studenten einer deutschen und amerikanischen Universität konstruiert und gefertigt wurde (Quelle: Global Formula Racing).
Internationale Zusammenarbeit: Das Elektrofahrzeug des Teams Global Formula Racing ist das erste und bisher einzige, welches von Studenten einer deutschen und amerikanischen Universität gefertigt wurde (Quelle: Global Formula Racing).
Bei der Konstruktion des Rennwagens nutzten die jungen Ingenieure erstmals ein additives Fertigungsverfahren und konnten den Gesamtsieg der Formula Student Germany 2012 einfahren (Quelle: Rennteam Uni Stuttgart).
Bei der Konstruktion des Rennwagens nutzten die jungen Ingenieure erstmals ein additives Fertigungsverfahren und konnten den Gesamtsieg der Formula Student Germany 2012 einfahren (Quelle: Rennteam Uni Stuttgart).
Quelle: Global Formula Racing
Quelle: Global Formula Racing
Quelle: Global Formula Racing
Quelle: Global Formula Racing


Nachwuchsingenieure gewinnen mit EOS

EOS engagiert sich aktiv bei der Förderung angehender Ingenieure und unterstützt die Teams der „Formula Student“. Diese Rennserie ist ein internationaler Konstruktionswettbewerb für Hochschulen. Studenten entwickeln einen Formel-Rennwagen von Grund auf und treten damit in internationalen Wettbewerben gegeneinander an. Die Anforderungen sind hoch: Neben Werten wie Beschleunigung und Rundenzeit zählen Kostenaspekte und Kraftstoffeffizienz für den Gesamtsieg. EOS löst mit den Teams der „Formula Student“ Problemstellungen, an denen konventionelle Produktionsverfahren scheitern.



Im Rennteam „Uni Stuttgart“ entstand mit Hilfe des Laser-Sinter-Verfahrens von EOS ein besonders leichter und stabiler Radträger, beim Global Formula Racing-Team ein kompaktes und modulares Batteriesystem für die Elektro-Rennwagen-Rennserie. Diese Komponenten steigerten die Performance der Monocoque-Rennfahrzeuge signifikant. Nach einer sehr erfolgreichen Saison 2012 konnte das Rennteam „Uni Stuttgart“ am Hockenheimring den Gesamtsieg einfahren.



Fallbeispiele (englisch)

Wheel Suspension

Topology-optimized wheel suspension

Drive Shaft

An innovative drive shaft design results in more than 70% weight reduction

Battery Stack

Innovatively compact stacking of batteries

EOS Additive Fertigungstechnologie - Best-Practice-Beispiele aus dem Motorsport

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