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    3D-Druck in der Medizintechnik

    Additive Fertigung für medizinische Geräte
    3D-Druck als effiziente Alternative

    Kosten optimieren und Produkte verbessern

Additive Fertigung für Labore und Medizingeräte Schneller, flexibler und kostengünstiger entwickelt und produziert

Für Laborausstattung oder für Systeme der Bildgebenden Verfahren (auch Bildgebende Diagnostik oder kurz Bildgebung wie z.B. CT, MRT oder Röntgengeräte) liefert die additive Fertigung als Produktionstechnik neue Möglichkeiten, Produkt und Herstellungskosten zu optimieren.

Viele medizinische Geräte und Teile der Laborausstattung sind hochwertige und komplexe Nischenprodukte, die in Kleinserien produziert werden. Für eine konventionelle Fertigung sind häufig teure Werkzeuge erforderlich, deren Kosten auf die Produkte umgelegt werden müssen. Die additive Fertigung hingegen arbeitet werkzeuglos und ermöglicht deshalb eine wirtschaftliche Herstellung von Bauteilen in kleineren Serien bis hin zu Losgröße 1. 
Der Produktionsprozess basiert auf CAD-Daten der Bauteile. Diese Technologie erlaubt Freiheiten bei der Gestaltung und die Option, Funktionen direkt in das Bauteil zu integrieren. So ergeben sich eine kürzere Time-to-Market und viele Möglichkeiten zur Produktoptimierung.

Erfahren Sie hier, welche Bauteile der Laborausstattung und von Geräten für Bildgebende Diagnostik schon heute mit EOS 3D-Druck optimiert umgesetzt werden können und welche Maschinen und Materialien für Ihre Anwendung passend sind.
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Werkzeuglose Fertigung und weniger Montageaufwand

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Flexibles Design und Funktionsintegration

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Schnellere Entwicklungszyklen & Time-To-Market 

EOS-Kundenstimme zum Einsatz additiver Fertigung Dieter Sorg, Leiter CAM bei Andreas Hettich GmbH & Co. KG, über Herausforderungen
und Nutzen der industriellen 3D-Drucktechnologie

EOS 3D-Druck in der Praxis

Additive Fertigung von Laborausstattung

 

3 statt 32 Montagekomponenten – der Waschrotor von Hettich

 

Zentrifugenhersteller Hettich hat die Wirtschaftlichkeit seiner Serienproduktion durch additive Fertigung erheblich verbessert und nutzt konsequent die Vorteile von 3D-Druck. Hettich erfand und patentierte eine neue Form der Zentrifuge, die das Sedimentieren und Separieren der Blutkomponenten in einem Gerät ermöglicht.

Der ROTOMAT besteht aus einem Trommelmotor mit sechs Behältern und Auffangschalen. Die Behälter besitzen eine aufwändige Geometrie und unterliegen einer hohen Rotationsgeschwindigkeit mit Beschleunigungskräften, die die 1.200-fache Erdbeschleunigung erreichen. Typische Anwendungen für Zentrifugen, die mittels Fliehkraft Gemische in ihre Bestandteile trennen, sind beispielsweise das Aufbereiten von Blutproben oder das Anfertigen eines Blutbilds. Konventionell hergestellt besteht ein Waschrotor aus 32 einzelnen Teilen, die zusammengesetzt werden müssen. Dies erfordert komplexe Werkzeuge und eine zeitintensive Montage, zumal die Edelstahleinspritzröhrchen aufwändig entgratet werden müssen.

 

Die Umstellung auf EOS-Technologie hat sich für Hettich bewährt – mit optimalen Kennzahlen

  • Der Waschrotor wurde neu konstruiert und besteht nun aus 3 statt 32 Montagekomponenten - bei verbesserter Funktionalität.
  • Die Herstellung der Behälter erfolgt werkzeuglos bei geringeren Produktionskosten
  • Kleinserien sowie regionale Anpassungen sind problemlos realisierbar.
  • Bei der Montage werden keine Werkzeuge mehr benötigt, das zeitaufwändige Entgraten entfällt komplett.

EOS 3D-Druck in der Praxis

Industrieller 3D-Druck für Bauteile bei Bildgebenden Verfahren

Komplexe Strukturen, filigrane Details, Funktionsintegration


Für Bauteile von medizinischem Equipment bei Bildgebenden Verfahren eröffnet die additive Fertigung große Möglichkeiten. Hochkomplexe, individuelle Geometrien können mit 3D-Druckverfahren umgesetzt werden – Strukturen also, die mit konventioneller Fertigung nicht möglich sind. So gelingt die Produktion von Bauteilen für Computer- und Magnet-Resonanz-Tomografen oder Röntgengeräte besser und kostengünstiger.

EOS Case Study 3D-Druck für Anti-Scatter Grids

Röntgenstrahlenraster (Anti-Scatter Grids, Streustrahlenraster) fangen vom Körpergewebe des Patienten abgelenkt Röntgenstrahlen ein, bevor diese den Film oder die IP-Platte erreichen. So werden Kontrast und Genauigkeit von Röntgen-Aufnahmen verbessert. Röntgenstrahlenraster konventionell herzustellen ist sehr anspruchsvoll, zeitaufwändig und somit kostenintensiv.  

Mit der 3D-Drucktechnologie lässt sich das anspruchsvolle Design auf neuartige und optimierte Weise fertigen. Das System EOS M 100 in Kombination mit dem Material EOS Tungsten W1 ist die erste und einzige am Markt verfügbare Lösung für die anspruchsvolle Fertigung von Röntgenstrahlenrastern. Und das mit einem immensen Vorteil: Sie weist ein attraktiveres Stückkostenverhältnis auf als die Fertigung mittels konventioneller Verfahren.  

Sie suchen die passende 3D-Drucklösung? Wir helfen Ihnen gerne weiter.

EOS bietet weit mehr als nur die notwendigen Materialien und Systeme für den additiven Fertigungsprozess:
Mit einem hohen Marktverständnis und genauer Kenntnis spezifischer Entwicklungsabläufe in der Medizinbranche arbeitet EOS eng mit einem starken Partnernetzwerk zusammen. Egal, ob Rapid Prototyping oder Serienfertigung, EOS berät umfassend und kompetent und begleitet Kunden während des gesamten Entwicklungs- und Produktionsprozesses.

Thomas Gradl
Business Development Medical Application
EOS GmbH

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