• Additive Snack
    Additive Manufacturing Blog, Februar 2021

    Erfolgreicher Einstieg in die additive Fertigung

    Wertschöpfung mit einem ganzheitlichen Implementierungsansatz

Die Implementierung der additiven Fertigung erweist sich für viele Unternehmen als langwieriges und komplexes Unterfangen, doch mit der richtigen Vorbereitung stellt sich der Erfolg bereits frühzeitig ein.

Kürzlich habe ich mich für den neuen von EOS gesponserten Podcast Additive Snack mit Güngör Kara, Chief Digital Officer bei Ottobock, getroffen, um zu erörtern, wie das Team-Building bei der Implementierung additiver Fertigung ablaufen sollte, wie Unternehmen bahnbrechende Innovationen erreichen können und welche Hürden bei der Produktionsaufnahme zu erwarten sind. 

Fabian Alefeld
Additive Minds Consulting Manager
EOS of North America Inc.

„Unternehmen müssen Grenzen verschieben und ihren Mitarbeitern dabei helfen, den eigenen Komfortbereich zu verlassen. Nur so können bahnbrechende Konzepte entstehen, die sich dann mit additiver Fertigung umsetzen lassen.“

Güngör Kara, Chief Digital Officer bei Ottobock

Es gibt drei wichtige Fragen, die sich Unternehmen stellen müssen:

  1. Welches ist die zentrale Herausforderung, die es zu meistern gilt?
  2. Welche Möglichkeiten und Beschränkungen bestehen für die additive Fertigung?
  3. Wie kann es gelingen, die additive Fertigung erfolgreich zu implementieren?

Güngör Kara ist der Ansicht, dass sich Unternehmen zunächst der Problemlösung widmen sollten. Unser Beratungsteam von Additive Minds nennt dies den „Challenge Workshop“. In dessen Rahmen wird die Wertschöpfungskette einer Analyse unterzogen, um Probleme herauszustellen, die sich mit additiver Fertigung lösen lassen.

Nachdem die Herausforderung erkannt ist, müssen Unternehmen verstehen, inwieweit es technisch möglich und machbar ist, Mehrwert für Produkte und Lieferketten zu generieren. Wird eine innovative Technologie, wie die additive Fertigung, über- oder unterschätzt, ist das Projekt möglicherweise von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor für unsere Kunden sind Schulungsangebote, damit diese mit realistischen Erwartungen an die additive Fertigung herangehen.

Letztlich ist das Verständnis dafür, wie sich die additive Fertigung in bestehende Betriebsstrukturen und Kernprozesse einbinden lässt, wichtige Voraussetzung dafür, dass sich ein erstes Projekt ohne größere Schwierigkeiten umsetzen lässt. Unternehmen, die die drei Kernfragen beantwortet haben, verfügen über die Grundlage für eine erfolgreiche Implementierung.

Doch damit nicht genug:

  • Die erkannten Herausforderungen werden in speziell auf die additive Fertigung ausgelegte Bauteile umgesetzt.
  • Kleine Produktions- und Testläufe dienen dazu, das jeweilige Konzept zu verifizieren.
  • Es sind Qualifizierungspläne zu erarbeiten.
  • Mitarbeiter müssen im Umgang mit den 3D-Druck-Systemen geschult werden.

Unternehmen müssen sich darauf konzentrieren, wie sie mithilfe innovativer Technologien, wie dem industriellen 3D-Druck, kontinuierlich Mehrwert generieren können. Welche Geschäftsmodelle werden dadurch ermöglicht? Bei welchen Produkten lassen sich nicht nur kleine Verbesserungen erzielen, sondern bahnbrechende Innovationen umsetzen? Die erfolgreiche Implementierung der additiven Fertigung als Produktionstechnologie ist nur der erste Schritt.

Wenn Sie mehr erfahren wollen, hören Sie sich die neueste Folge unseres „Additive Snack“-Podcasts an! Sie können ihn einfach abonnieren und anhören, wann und wo immer Sie wollen.

Gerne können Sie mir mir in Kontakt treten,  Vielleicht haben Sie Ideen für eine weitere Podcast-Folge?

Fabian Alefeld
Additive Minds Consulting Manager
EOS of North America Inc.