Digital Factory: Industrie 4.0 & additive Fertigung Mit EOS 3D-Druck die Fertigungswelt von morgen gestalten

Die Neuauslegung von Fertigungsstrukturen ist kein Selbstzweck. Sie ist die Antwort auf Disruptionswellen, mit denen Hersteller heute und künftig zu kämpfen haben.
Ein zentraler Aspekt: Klassische Produktionsketten sind auf permanente Auslastung und Effizienz ausgelegt, es befinden sich hohe Warenwerte und gebundenes Kapital in der Lieferkette. Damit gleichbedeutend sind hohe Kosten und wenig Flexibilität – in Zeiten, in denen Marktschwankungen und immer neue Marktbedürfnisse zu adressieren sind.

Eine weitere Herausforderung sind Megatrends für bestimmte Branchen. In der Automobilindustrie beispielsweise dienen immer mehr Basismodule als Grundlage für eine hohe Varianz an individuell gestalteten Bauteilen, die auf Kundenwunsch realisiert werden. Vor allem angesichts des steigenden Kostendrucks stellt das klassische Fertigungsstrukturen vor kaum lösbare Probleme.

Produzierende Unternehmen stellen fest, dass sie mit den bisherigen Strukturen und Verfahren an ihre Grenzen gelangen – bezüglich Flexibilität, Realisierbarkeit komplexer Bauteile und Individualisierung von Produkten. Mit 3D-Druck lässt sich eine integrierte, intelligente und digital optimierte Lösung für diese Herausforderungen finden.

Industrie 4.0 Integrierte Smart Factory mit EOS-Fertigungssystemen

Vom Konzept zur Realität Die Elemente einer automatisierten additiven Fertigung mit EOS-Systemen

Prozesse automatisieren lautet das Stichwort. Pulver- und Bauplattform-Prozess sind Bestandteile der 3D-Drucktechnik. Der Post-Processing-Prozess folgt darauf als eigener Job nach Fertigstellung des Bauteils. Um weiter in Richtung Factory of the Future – also der intelligent vernetzten, sich selbst optimierenden Produktion – zu gelangen, arbeitet EOS an verschiedenen Aspekten rund um die digitale Fertigungszelle:

  • Automated Guided Vehicles (AGVs): Transport von Bauplattformen & Co. zwischen Arbeitsstationen 
  • Set-Up-Station: Vorbereitung der Bauplattform für den Baujob
  • Automatische Werkstoff-Bereitstellung
  • Unpacking-Station: Vorbereitung der Bauteile für Nachbearbeitung
  • Container: Transportvorrichtung für Wechselrahmen, auch mit Schutzgasatmosphäre
  • Maschinen zur Nachbearbeitung und Qualitätssicherung: individuell je nach Anforderung und Bedarf

Der Leitstand des EOS Connect ControlCenters hält die gesamte Hardware zusammen.
 

Die Hardware im Einsatz Das EOS Shared Modules-Konzept für Metallbauteile

NextGenAM-Produktionszelle Wir haben die digitale Fertigungsstätte realisiert

Dass all das nicht nur Zukunftsmusik ist, sondern ganz klar Kosten sparen und Wettbewerbsfähigkeit stärken kann, zeigt EOS in Kooperation mit Premium AEROTEC und Daimler mit einer digital verketteten Pilotanlage (NextGenAM). Diese hat  den Proof of Concept bestanden und kann in eine Serienanlage überführt werden.

Anhand der NextGenAM-Produktionszelle lässt sich aufzeigen, welche Komponenten zu einer additiven Fertigungszelle gehören und welche Möglichkeiten eine dynamische, integrierte Fertigung in den unterschiedlichsten Branchen eröffnet.

Die erfolgreiche Bilanz von NextGenAM: Bezogen auf den gesamten Produktionsprozess bei Premium AEROTEC konnten die Herstellungskosten im Vergleich zu bisherigen Anlagen für 3D-Druck um bis zu
50 % reduziert werden.

EOS factory of the future | © EOS

Industrie 4.0:  Fertigungstechnologien und -prozesse Integriert und digital vernetzt

Eine digitale Fabrik, die Additive Manufacturing in Kombination mit gängigen Fertigungsmethoden nutzt, punktet durch Agilität und Flexibilität. Sie reduziert für bestimmte Bauteile die Herstellkosten auf die Hälfte oder realisiert zumindest stark reduzierte Costs per Part. Es lassen sich bislang nicht umsetzbare Bauteile realisieren, in komplexen Geometrien, in Leichtbauweise, mit hoher Funktionsintegration. All dies stärkt die Wettbewerbsfähigkeit und reduziert auf lange Sicht die Investitionskosten.

Hier ist additive Fertigung ein Weg, aus dem Rahmen des derzeit Möglichen auszubrechen, die Dinge neu zu denken und anders zu realisieren: angefangen bei der Konstruktion bis hin zur Realisierung ganzer Serien in einer integrierten Produktionsstätte.

Die additive Fertigung ist ein Teil der digitalen Bewegung und damit Schlüsselelement der Fertigung von morgen. Mit unserer Technologie helfen wir Organisationen dabei, Innovationen über bestehende Grenzen hinaus zu denken und zu entwickeln.
Thomas Weitlaner
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Director Additive Minds & Business Development | EOS GmbH

EOS ist der Partner für produzierende Unternehmen, die eine 3D-Druckinsel in ihre Produktionslandschaft einbinden wollen, um ihre bestehenden Fertigungstechnologien zu ergänzen. Zum Projektumfang zählen je nach Kundenanforderung einzelne Maschinen, manuelle Fertigungszellen, komplette digitale Mikrofabriken sowie die Möglichkeit, eine global verteilte AM-Produktion zu errichten. Um unsere Kunden umfassend zu bedienen, können wir auf verschiedene Partner im EOS-Ecosystem zurückgreifen – beispielsweise, um Systeme an Kundenbedürfnisse anzupassen oder spezielle Materialien zu entwickeln.

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