EOS bietet in Kooperation mit Universität Wolverhampton und SRH Hochschule Berlin Ausbildung zum 3D-Druck-Experten an

Ausbildungsprogramm „Applikationsingenieur für die Additive Fertigung“ ermöglicht schnellere Wissensvermittlung und geschäftlichem Erfolg in der Additiven Fertigung

Krailling, 7. April 2017 – EOS, der weltweit führende Technologieanbieter im industriellen 3D-Druck von Metallen und Kunststoffen, hat heute ein neues und in seiner Art einzigartiges Ausbildungsprogramm für den 3D-Druck angekündigt, das in Zusammenarbeit mit zwei führenden Universitäten aus England und Deutschland angeboten wird.

Bei der sechsmonatigen Ausbildung zum „Applikationsingenieur für die Additive Fertigung“ arbeitet EOS zum einen direkt mit der Universität Wolverhampton zusammen, die als langjähriger Partner von EOS über erstklassiges Know-how in der metall-basierten Additiven Fertigung (AM) verfügt, vor allem für die Automobilindustrie, die Formel 1 und die Luft- und Raumfahrt. Zweiter universitärer Partner bei diesem Projekt ist die SRH Hochschule Berlin. Sie zählt zu den führenden Privatuniversitäten Deutschlands und ist spezialisiert auf internationale Betriebswirtschaftslehre und Management. 

„Einer der größten Hürden bei der Einführung der metall-basierten, Additiven Fertigung ist der weltweite Mangel an entsprechend ausgebildeten Applikationsingenieuren. Unsere theoretische und praktische Ausbildung bereitet die kommende Generation von Anwendungstechnikern optimal auf ihre Aufgaben vor“, sagt Güngör Kara, Director Global Application & Consulting bei EOS. 

„Mit dieser Initiative wollen wir unsere Kunden darüber hinaus in die Lage versetzen, aus dem erworbenen AM-Know-how Wettbewerbsvorteile abzuleiten. Sie werden Zeit und Geld sparen und ihre Produktivität durch den Einsatz des industriellen 3D-Drucks erhöhen“, so Güngör Kara weiter. 

Die ersten Teilnehmer werden ihre Experten-Ausbildung im Mai 2017 beginnen. Die Kurse sind mit maximal acht Personen besetzt. 

AM-Wissen strukturierter aufbauen
Bis vor kurzem brauchte ein Anwendungsingenieur bis zu zwei Jahre, um sich  hinreichende AM-Kenntnisse anzueignen. Dieses Programm verkürzt die Lernkurve auf sechs Monate und senkt die Hürden, die Unternehmen normalerweise bei der Einführung der additiven Fertigungstechnik zu überwinden haben. Das Programm reduziert zudem das mit dem Einstieg in diese noch relativ junge Technologie häufig verbundene Investitionsrisiko. Mit gut ausgebildeten Fachkräften können Unternehmen schließlich innovative, additiv gefertigte Metallanwendungen in ihrer jeweiligen Industrie, radikale Innovationen und eine AM-basierte Serienfertigung einführen.

Additive Fertigung verstehen, verbessern und schließlich implementieren
In enger Zusammenarbeit mit beiden Universitäten bietet der Kurs eine Kombination aus intensiven theoretischen und praktischen Lerneinheiten an den Partner-Hochschulen, bei EOS sowie vor Ort beim Kunden. Nach sechsmonatiger Ausbildung erhalten die Teilnehmer das Zertifikat „AM-Anwendungsingenieur“. 

  • Teil 1: AM verstehen (bei EOS und vor Ort beim Kunden): Einführung in die Grundlagen der Additiven Fertigung, einschließlich der Bestimmung und Entwicklung geeigneter Anwendungen für den Einsatz dieser Technologie
  • Teil 2: Kenntnisse und technische AM-Kompetenz vertiefen (an der Universität Wolverhampton und vor Ort beim Kunden): In den folgenden vier Monaten vertiefen die Teilnehmer ihr Know-how  in den Bereichen Prozessentwicklung (z. B. Definition von Parametern, Stützstrukturen), Materialeigenschaften (z. B. Metallurgie, Pulver, Dichtigkeit, Nachbearbeitung), Qualitätssicherung (zerstörende und zerstörungsfreie Prüfung, CT-Scans usw.) und wie man die Konstruktionsfreiheiten bei der Additiven Fertigung optimal nutzt
  • Teil 3: Implementierung der Additiven Fertigung im Unternehmen (bei SRH): In der letzten Woche des Ausbildungsprogramms besuchen die Teilnehmer Strategiekurse mit den Schwerpunkten: AM-Einführung im Unternehmen, Erstellung und Kommunikation von Geschäftsmodellen für AM und deren Einfluss auf interne Wertschöpfungsprozesse 

Dazu Güngör Kara: „Das Programm vermittelt Ingenieuren das technische Know-how für einen effektiveren Einsatz der Additiven Fertigung. Es unterstützt sie bei der Entwicklung und Verbesserung von AM-Anwendungen, der Einführung von Serienfertigung, bei der Optimierung eigener Innovationsprozesse und der Sicherung angemessener Wettbewerbsvorteile.  

Eine solche Herangehensweise hat sich für unsere Kunden bewährt, denn damit können Sie intern neue Kompetenzen für die metallbasierte Additive Fertigung aufbauen. Gleichzeitig wird sie den entscheidenden Unterschied ausmachen bei Innovationen auf Basis der Additive Fertigung Wir gehen davon aus, dass die Branchenchampions des kommenden Jahrzehnts ihre Kompetenzen in Punkto Additiver Fertigung  noch in dieser Dekade aufbauen müssen.“ 

Über EOS
EOS ist der weltweite Technologie- und Qualitätsführer für High-End-Lösungen im Bereich der Additiven Fertigung (AM). Das 1989 gegründete Unternehmen ist Pionier und weltweit führend im Bereich des Direkten Metall Laser Sinterns (DMLS), gleichzeitig auch Anbieter einer führenden Polymertechnologie. Für diese industriellen 3D Druck-Prozesse bietet EOS ein modulares Lösungsportfolio an, bestehend aus Systemen, Software, Werkstoffen, technischen und AM-Beratungsdienstleistungen. EOS ist der Partner der Wahl für die industrielle, AM-basierte Produktion und ermöglicht nachhaltige Lösungen für die Industrie. Kunden, die diese einsetzen, profitieren so von einer Paradigmenwechsel einläutenden Technologie: Leichtbaustrukturen, Kostensenkungen auf Basis von Funktionsintegration, Produkt-individualisierung sowie beschleunigte Produktentwicklung und Produktion.

Kontakt

Claudia Jordan
Pressereferentin
EOS GmbH