EOS und Etihad Airways Engineering erweitern 3D-Druck-Kapazitäten

EOS und Etihad Airways Engineering, haben eine strategische Partnerschaft vereinbart

26. November 2018 – EOS, weltweiter Technologie- und Qualitätsführer für High-End-Lösungen im industriellen 3D-Druck, und Etihad Airways Engineering, größter Serviceanbieter in Nahost für die Wartung, Reparatur und den Betrieb von Flugzeugen, haben eine strategische Partnerschaft vereinbart. Ziel ist es, die Kapazitäten für den industriellen 3D-Druck in der Luftfahrt stark auszubauen.

Die Partnerschaft wurde beim Formel-1-Rennen Etihad Airways Abu Dhabi Grand Prix in Abu Dhabi vereinbart und ermöglicht Etihad Airways Engineering die Fertigung von Flugzeugteilen am Standort des Unternehmens in Abu Dhabi. Besucher des Rennens konnten sich vor Ort einen im Originalmaßstab additiv gefertigten Frontflügel eines Formel-1-Rennwagens ansehen und sich mit 3D-Druck-Experten austauschen.

Im Zuge der Anfangsphase dieser Zusammenarbeit, für die EOS-Technologie und damit EOS-Systeme für Additive Fertigung (AM) genutzt werden, erfolgt die Maschinen-, Prozess- und Materialqualifizierung nach Maßgabe luftfahrttechnischer Vorschriften.

In einem nächsten Schritt werden dann nach einem strukturierten Auswahlprozess geeignete Bauteile für den Kabineninnenraum additiv gefertigt. Die Technologie bietet erhebliche Mehrwerte im Hinblick auf eine einfachere Reparatur, Leichtbau-Design, kürzere Vorlaufzeiten und flexible Anpassungsmöglichkeiten – vor allem im Zuge von Modifikationen am Flugzeug.

„Etihad investiert kontinuierlich in neue Technologien und hat die Additive Fertigung als Schlüsseltechnologie für den Flugzeuginnenraum und für künftige Anwendungen außerhalb der Luftfahrt identifiziert“, sagt Bernhard Randerath, Vice President Design, Engineering and Innovation bei Etihad Airways Engineering.

„Die Technik ist ein wichtiges Instrument für Design und Innovation in unserer Branche. Etihad ist stolz darauf, auf dieser Basis auf die Vision additiv gefertigter Teile für den Kabineninnenraum hinzuarbeiten“, so Randerath weiter.

Markus Glasser, Senior Vice President Export Region bei EOS, ergänzt: „Etihad gehört zu den Branchenführern in Sachen Flugzeugwartung und ingenieurtechnische Lösungen. Wir teilen damit die gleiche Denkweise, denn unsere Unternehmen haben sich höchster Qualität und kontinuierlicher technischer Innovation verpflichtet. Wir sind stolz darauf, unseren Partner auf dieser Innovationsreise zu begleiten und die Fertigung von Flugzeuginnenteilen auf ein neues Level zu bringen.“

Im Anschluss an die Anfangsphase wird Etihad Airways Engineering den additiven Fertigungsprozess zertifizieren, die Kapazitäten für diese Fertigungstechnik ausbauen und gemeinsam mit EOS neue Polymerwerkstoffe entwickeln, testen und qualifizieren. Langfristig plant Etihad, die Technologie bei seinen Kunden und in seinem erweiterten Unternehmensumfeld einzuführen.

 

Über Etihad Airways Engineering
Etihad Airways Engineering ist der größte Serviceanbieter in Nahost für die Wartung, Reparatur und den Betrieb von Flugzeugen (MRO). Als Tochtergesellschaft der Etihad Aviation Group stellt das Unternehmen in seinem an den internationalen Flughafen in Abu Dhabi angrenzenden, hochmodernen Werk rund um die Uhr Wartungsdienste zur Verfügung, einschließlich Konstruktion, Reparatur hochentwickelter Verbundwerkstoffe, Kabinenumrüstung und Dienstleistungen rund um Komponenten.

Über EOS
EOS ist der weltweite Technologie- und Qualitätsführer für High-End-Lösungen im Bereich der Additiven Fertigung (AM). Das 1989 gegründete Unternehmen ist Pionier und weltweit führend im Bereich des Direkten Metall Laser Sinterns (DMLS), gleichzeitig auch Anbieter einer führenden Polymertechnologie. Für diese industriellen 3D Druck-Prozesse bietet EOS ein modulares Lösungsportfolio an, bestehend aus Systemen, Software, Werkstoffen, technischen und AM-Beratungsdienstleistungen. EOS ist der Partner der Wahl für die industrielle, AM-basierte Produktion und ermöglicht nachhaltige Lösungen für die Industrie. Kunden, die diese einsetzen, profitieren so von einer Paradigmenwechsel einläutenden Technologie: Leichtbaustrukturen, Kostensenkungen auf Basis von Funktionsintegration, Produkt-individualisierung sowie beschleunigte Produktentwicklung und Produktion.

Kontakt

Claudia Jordan
Pressereferentin
EOS GmbH