EOS zeigt Zukunft der Additiven Fertigung auf formnext 2016

Industrieller 3D-Druck als integraler Bestandteil der Produktionswelt von morgen

Frankfurt, 14. November 2016 – EOS, weltweiter Technologie- und Qualitätsführer für High-End-Lösungen im Bereich der Additiven Fertigung (AM), stellt auf der formnext seine neuesten additiven Fertigungs- und Softwarelösungen vor – darunter das skalierbare EOS Shared-Modules-Konzept zur Optimierung aller Schritte rund um den AM-Bauprozess, die integrierte Fertigungssoftware EOSPRINT 2.0 sowie EOSTATE Exposure zur Echtzeitüberwachung des Bauprozesses. Unter dem Motto „Shaping the Future of Manufacturing“ präsentiert sich das Unternehmen in Halle 3.1, Stand G70. Die formnext findet vom 15. bis 18. November in Frankfurt statt.

Die Additive Fertigung ist ein wesentlicher Bestandteil aktueller und zukünftiger Produktionslinien und hält zunehmend Einzug in die Serienfertigung. Eine skalierbare und automatisierte Produktion sowie eine nahtlose AM-Integration in bestehende Produktionsumgebungen sind die Herausforderungen, die Unternehmen meistern müssen. Mit seinen neuen, integrierten und modularen Lösungen liefert EOS eine klare Antwort auf diese Entwicklung und hilft Unternehmen als verlässlicher Partner dabei, die nächste Stufe des industriellen 3D-Drucks zu erreichen. 

Dr. Tobias Abeln, Chief Technical Officer (CTO) bei EOS dazu: „Es geht darum, die AM-Technologie sinnvoll und effizient in bestehende und kommende Produktionslinien zu integrieren. Themen wie Teilequalität, Qualitätskontrolle, Skalierbarkeit, Automatisierung sowie natürlich Total Cost of Ownership beschäftigen unsere Kunden in diesem Kontext. Mit den EOS Lösungen adressieren wir diese Herausforderungen und sorgen dafür, dass Unternehmen industriellen 3D-Druck erfolgreich einsetzen können.“

EOS Shared Modules: Kosteneffizienz und Automation durch skalierbare Peripherie
In Kombination mit dem neuen, hochproduktiven Vier-Laser-System EOS M 400-4 zur Herstellung von Metallteilen in industriellem Maßstab präsentiert EOS auf der formnext erstmalig sein Shared-Modules-Konzept. Bestehend aus mehreren Peripheriemodulen, dient das extrem flexible und skalierbare Konzept zur Integration der DMLS Produktion (Direktes Metall-Laser-Sintern) in die industrielle Fertigung. Automatisierte Peripheriemodule und Transportlogistik sorgen für eine effiziente Versorgung gleich mehrerer Metallsysteme der EOS M 400 Generationen. Damit lassen sich sämtliche Rüst-, Auspack-, Förder- und Siebtätigkeiten unabhängig vom und parallel zum Bauprozess durchführen. Anwender profitieren von einem hohen Maß an Flexibilität und Skalierbarkeit: Egal ob für ein oder mehrere Systeme, Shared Modules ist für aktuelle und zukünftige Entwicklungen konzipiert. Ausgewählte Pilotkunden mit sehr anspruchsvollen Anforderungen setzen bereits auf einzelne Komponenten von EOS Shared Modules.   

EOSPRINT 2.0: Schneller und verlässlicher von der Idee zum Produkt in der Serienfertigung
Mit EOSPRINT 2.0 bietet EOS eine umfassende AM CAM-Umgebung für Konstrukteure, die die Vorteile Additiver Fertigung voll ausschöpfen und fertigungsgerecht konstruieren möchten. Mit der neuesten Version hat EOS zahlreiche Verbesserungen integriert und Kundenanforderungen adressiert, vor allem im Bereich Bedienbarkeit. Das vereinfacht die Arbeitsabläufe enorm, die dem industriellen 3D-Druck vorgelagert sind. Zudem steigern Anwender ihre Produktivität in der Konstruktion. Erfahrene Entwickler profitieren außerdem vom neuen EOS ParameterEditor-Modul als Teil von EOSPRINT: Intuitiv zu bedienen und mit einer breiten Palette an Werkzeugen ausgestattet, können beispielsweise neue Belichtungsstrategien entwickelt werden, die große Freiheiten für anwendungsspezifische Parameteroptimierung bieten und helfen, die Bauteilqualität zu verbessern. 

Zur weiteren Steigerung der Nutzerfreundlichkeit kooperiert EOS hinsichtlich EOSPRINT mit Siemens und Autodesk: 

  • Die Integration der EOSPRINT Software in NX, Siemens Hauptlösung für integrierte computergestützte Konstruktion, Fertigung und Simulation (CAD/CAM/CAE), richtet sich an Unternehmen, welche die Vorteile additiver Fertigung bei der Konstruktion hoch perfomanter Bauteile voll ausschöpfen wollen. Dank der Integration arbeiten Anwender nur noch in einer Software-Umgebung, in der sie ihre Produktidee virtuell erfahren und optimieren können, bevor der AM-Bauprozess startet. 
  • Anwender von Autodesk Netfabb 2017 können nun im Workspace Manager zur Datenvorbereitung EOS-Systeme auswählen und Druckaufträge über das EOS OpenJob Interface von EOSPRINT direkt an die EOS-Systeme senden. Des Weiteren haben Netfabb Nutzer die Möglichkeit, bei der Simulation des AM-Bauprozesses mit Metall direkt die passenden Werte der EOS-Werkstoffe auszuwählen und zu nutzen. 

All diese Maßnahmen sorgen dafür, dass Unternehmen mit EOSPRINT Produkte schneller und verlässlicher additiv in Serie produzieren können.

EOSTATE Monitoring Suite: Qualitätssicherung dank ganzheitlicher Monitoring-Lösungen  
EOS erweitert seine EOSTATE Monitoring Suite zur Qualitätssicherung und Prozessentwicklung im Metall 3D-Druck um das neue Tool EOSTATE Exposure. Die Lösung, bestehend aus einer speziellen Kamera und der EOSTATE Exposure Software, dient zur intelligenten Echtzeitüberwachung des AM-Bauprozesses, indem sie das Schmelz- und Abkühlverhalten des kompletten Schmelzbads analysiert. So können Indikatoren, die Rückschlüsse auf mögliche Fehlerquellen geben, automatisch erkannt und vom Anwender ausgewertet werden. Unternehmen können damit Rückschlüsse auf die Bauteilqualität ziehen und eine nachverfolgbare und gleichbleibend hohe Teilequalität sicherstellen.

EOSTATE Exposure ergänzt die bereits verfügbare EOS Monitoring Lösung EOSTATE MeltPool. Gemeinsam mit Anwendungen zur System- und Schmelzbadüberwachung bilden die Lösungen die EOSTATE Monitoring Suite. Mit dieser adressiert EOS die hohen Anforderungen zur Qualitätssicherung, die Unternehmen etwa im Bereich Luft- und Raumfahrt oder Medizin erfüllen müssen.

Über EOS
EOS ist der weltweite Technologie- und Qualitätsführer für High-End-Lösungen im Bereich der Additiven Fertigung (AM). Das 1989 gegründete Unternehmen ist Pionier und weltweit führend im Bereich des Direkten Metall Laser Sinterns (DMLS), gleichzeitig auch Anbieter einer führenden Polymertechnologie. Für diese industriellen 3D Druck-Prozesse bietet EOS ein modulares Lösungsportfolio an, bestehend aus Systemen, Software, Werkstoffen, technischen und AM-Beratungsdienstleistungen. EOS ist der Partner der Wahl für die industrielle, AM-basierte Produktion und ermöglicht nachhaltige Lösungen für die Industrie. Kunden, die diese einsetzen, profitieren so von einer Paradigmenwechsel einläutenden Technologie: Leichtbaustrukturen, Kostensenkungen auf Basis von Funktionsintegration, Produkt-individualisierung sowie beschleunigte Produktentwicklung und Produktion.

Kontakt

Martin Grebner
Pressereferent
EOS GmbH