Güngör Kara wird Chief Digital Officer (CDO) bei EOS mit Verantwortung für Digitalisierung und Additive Minds

‚3IGITAL‘: Additive Fertigung von intelligenten Bauteilen, über digitale Fertigungsketten für smarte, verknüpfte Anwendungen

Krailling, 12. Juni 2018 – EOS, weltweit führender Technologieanbieter für den industriellen 3D-Druck von Metallen und Polymeren, ernennt Güngör Kara zum Chief Digital Officer (CDO). Als erfahrener Experte in den Bereichen industrieller 3D-Druck und Innovation leitet er den Geschäftsbereich Digitalisierung und die EOS-Beratungseinheit Additive Minds - ein Team aus erfahrenen Ingenieuren, technischen Beratern und Digitalisierungsexperten. Sie unterstützen multinationale Konzerne und innovative Start-Ups zum Thema industrieller 3D-Druck entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von der umfassenden Wissensvermittlung über die Applikationsberatung bis hin zur Entwicklung einer digitalen Fertigung. 

Dr. Adrian Keppler, CEO und Sprecher der Geschäftsführung EOS dazu: „Herr Kara hat in den letzten Jahren erfolgreich unsere Beratungssparte Additive Minds aufgebaut, die am Markt einmalige Beratungsleistungen anbietet und Unternehmen aktiv beim Wissensaufbau und der Implementierung des 3D-Drucks unterstützt. Damit führt unsere Technologie bereits heute grundlegende Veränderungen in Unternehmen herbei.“ Und er ergänzt: „Wir freuen uns sehr, dass Herr Kara  nun die neugeschaffene Rolle des CDO übernimmt.“ 

Mittlerweile ist der industrielle 3D-Druck „erwachsen geworden“ und hat sich von einer Technologie für den Prototypenbau hin zur seriellen Fertigung entwickelt. Im Zuge dessen ermöglicht die additive Fertigung eine Optimierung von Lieferketten und die Herstellung hoch-innovativer Bauteile. In einem nächsten Schritt wird der industrielle 3D-Druck einer der Wegbereiter für disruptive Bauteile und eine durchgängig digitale Fertigung. 

Güngör Kara, Chief Digital Officer bei EOS stellt fest: „Die digitale Transformation - mit dem industriellen 3D-Druck als einem der zentralen Treiber – wird zukünftig in Unternehmen ganze Wertschöpfungsketten grundlegend verändern.“ Und er fährt fort: „Wir verstehen uns als Impulsgeber und technischer Berater von innovativen Unternehmen. Wir unterstützen sie dabei, digitale Veränderungsprozesse erfolgreich zu meistern -  von der digitalen, smarten Fabrik für den industriellen 3D-Druck bis hin zu additiv gefertigten, „intelligenten“ Bauteilen. Unter dem Stichwort ‚3IGITAL' erschließen wir bereits heute die nächsten Technologiedimensionen für die Zukunft: intelligente Bauteile - additiv gefertigt durch eine digitalisierte Fertigungszelle – für äußerst smarte Anwendungen.“

3IGITAL: intelligente Bauteile 
Bereits heute bedienen additiv gefertigte Bauteile diverse Anforderungen aus unterschiedlichsten Industrien und erzeugen hier erheblichen Mehrwert. In einem nächsten Schritt wird es darum gehen, die Vorteile additiv gefertigter Bauteile weiter auszubauen, indem sie zum Beispiel durch die Integration von Sensoren zu intelligenten Bauteilen werden. Das Ziel: eine vollständig integrierte Datengenerierung und Sensorik, die aus additiv gefertigten Bauteilen smarte, in höchstem Maße kundenspezifische Anwendungen machen.

3IGITAL: digitalisierte Fertigung
Ist einmal das intelligente Bauteil definiert, geht es schließlich in den nächsten Jahren um die Integration der Additiven Fertigung in die digitalen Fabriken der Zukunft. Das Ziel: eine höchst flexibel anpassbare, digitale Produktion, die industriellen 3D-Druck und konventionelle Fertigungstechnologien in existierenden und noch aufzubauenden Fertigungsumgebungen optimal miteinander verbindet. 

3IGITAL: mit intelligenten, digital gefertigten Bauteilen zu smarten Anwendungen 
Bauteildaten liegen nun vom Design über die Herstellung bis hin zum intelligenten Bauteil vor und können über den Lebenszyklus des Bauteils gesammelt werden. Am Ende entsteht eine Innovationskette aus intelligenten – und in einer digitalisierten Fertigungskette hergestellten - 3D-Druck Bauteilen. Diese liefern in ihrem späteren Einsatzfeld wertvolle Informationen, mit denen die Fertigungskette sowie das Bauteildesign iterativ verbessert werden kann. Dadurch ergeben sich ganz neue Möglichkeiten für eine durchgängige Verknüpfung von Design,  Fertigung bis hin zum Bauteil-Einsatz, was damit auch kontinuierliche Optimierungen zulässt. Dies kann in Ergebnis zu Effizienzsprüngen über Unternehmensgrenzen hinweg führen und kann so ganze Wertschöpfungsketten verändern. Damit ist die Zukunft der Fertigung nicht nur digital und additive verknüpft, sondern vor allem integriert.

 

Über EOS Additive Minds
Mit seinem breiten Spektrum an Anwendungsmöglichkeiten gehört der industrielle 3D-Druck zu den Innovationstreibern in der Digitalen Fertigung der Zukunft. Additive Minds, die auf die Transformation durch industriellen 3D-Druck spezialisierte Beratungseinheit von EOS, unterstützt Unternehmen dabei, das volle Potenzial der Technologie auszuschöpfen. Sie vermittelt ihnen das notwendige Know-how für die Technologie und alle Aspekte des industriellen 3D Drucks und hilft bei der Minimierung von Investitionsrisiken und der Erzielung von  Wettbewerbsvorteilen. Gleichzeitig berät Additive Minds Kunden bei der Identifikation und Weiterentwicklung geeigneter Anwendungen, dem Aufbau einer AM Fertigung und der Sicherstellung einer nachhaltigen, reproduzierbaren Produktqualität. Auf dieser Basis können Kunden die Vorteile der Technologie voll ausschöpfen und eine signifikant verbesserte Produktion aufbauen.

Über EOS
EOS ist der weltweite Technologie- und Qualitätsführer für High-End-Lösungen im Bereich der Additiven Fertigung (AM). Das 1989 gegründete Unternehmen ist Pionier und weltweit führend im Bereich des Direkten Metall Laser Sinterns (DMLS), gleichzeitig auch Anbieter einer führenden Polymertechnologie. Für diese industriellen 3D Druck-Prozesse bietet EOS ein modulares Lösungsportfolio an, bestehend aus Systemen, Software, Werkstoffen, technischen und AM-Beratungsdienstleistungen. EOS ist der Partner der Wahl für die industrielle, AM-basierte Produktion und ermöglicht nachhaltige Lösungen für die Industrie. Kunden, die diese einsetzen, profitieren so von einer Paradigmenwechsel einläutenden Technologie: Leichtbaustrukturen, Kostensenkungen auf Basis von Funktionsintegration, Produkt-individualisierung sowie beschleunigte Produktentwicklung und Produktion.

Kontakt

Claudia Jordan
Pressereferentin
EOS GmbH