Hannover Messe 2017: EOS zeigt mit industriellem 3D Druck ein Schlüsselelement digitaler, intelligenter Fabriken der Zukunft

Diese disruptive und innovative Technologie ermöglicht im Rahmen von Industrie 4.0 mehr Flexibilität und Agilität in der Fertigung

Krailling, 24. April 2017 – EOS, der weltweit führende Technologieanbieter im industriellen 3D Druck von Metallen und Kunststoffen, ist als Aussteller auf der Hannover Messe vertreten. Auf der Weltleitmesse für die Industrie (24.-28.4.2017) präsentiert EOS in Halle 6/Stand K02 im Ausstellungsbereich „Digital Factory“ seine additiven Fertigungslösungen (AM) für den industriellen 3D Druck. Am Stand bietet EOS einen Überblick über sein gesamtes Technologie- und Beratungsangebot und zeigt Entwicklungspotentiale entlang der gesamten Produktions- und Prozesskette auf. Ein live bauendes System – die EOS P 396 - zeigt die additive, kunststoff-basierte Fertigung.

Dr. Adrian Keppler, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing (CMO) bei EOS betont: „Bereits heute verändert die EOS-Technologie die Art und Weise, wie Unternehmen konstruieren und fertigen. In den nächsten Jahren wird sich diese disruptive Technologie durch die konsequente Industrialisierung und Einbindung in Produktions- und Lieferketten signifikant weiterentwickeln.“ Und er fährt fort: „Der industrielle 3D Druck wird so im Rahmen von Industrie 4.0 eine Schlüsselrolle beim Aufbau der digitalen und intelligenten Fabrik der Zukunft spielen. Gleichzeitig ermöglicht die Technologie Unternehmen eine höhere Flexibilität und Agilität bei der Anpassung an sich immer schneller verändernde Marktbedingungen.“

Einführung industrieller 3D Druck: Begleiteter Transformationsprozess 
EOS unterstützt mit seinem Bereich „Additive Minds“ Kunden dabei, den erforderlichen Transformationsprozess bei der Einführung der Additiven Fertigung erfolgreich zu durchlaufen. Denn Unternehmen stehen weltweit unter zunehmendem Druck, neue und disruptive Technologien schneller und besser als ihre Wettbewerber einzuführen. Gleichwohl dauert der Aufbau eigener AM-Expertise heute häufig noch zu lange. Über Ihre Beratungs- und Trainingssparte ermöglicht EOS eine schnellere Ausbildung genau dieser Experten. Potentielle Investitionsrisiken können so minimiert werden, Wissen kann schneller vermittelt und echte Wettbewerbsvorteile generiert werden. Denn ein wesentlicher Erfolgsfaktor bei der Einführung dieser Technologie ist und bleibt der Mensch und damit sowohl der Aufbau relevanten Wissens als auch die Transformationsfähigkeit von Managern und Ingenieuren. EOS hat in den letzten Jahren in mehr als 150 Projekten gemeinsam mit seinen Kunden die dafür kritischen Erfolgsfaktoren erarbeitet.

Technologie-Integration gemeinsam mit ausgewählten Partnern
In den Fabriken der Zukunft kommt es jedoch neben gut ausgebildeten AM-Experten vor allem  auf eine nahtlose Vernetzung unterschiedlicher Technologien an.

So ist u.a. die software-seitige Optimierung von Arbeitsschritten Basis für die Serienfertigung. In Zusammenarbeit mit Siemens PLM Software entwickelt EOS CAD/CAM Schnittstellen für Konstruktion und Fertigung für den industriellen 3D Druck, um eine nahtlose Integration in die Siemens NX™ Software anzubieten. Der AM-Prozess vom Design des Bauteils bis zum industriellen 3D Druck auf EOS-Systemen wird damit in einer Software-Umgebung möglich und eng miteinander verzahnt. Dadurch kann die Additive Fertigung noch schneller, einfacher und zuverlässiger erfolgen.

Gleichzeitig stärkt EOS gemeinsam mit SAP die Integration des industriellen 3D Drucks in Produktionsleit- (MES) und ERP-Systeme. Bauprozessdaten können so nach der additiven Teilefertigung zurück ins SAP MES fließen. Bei voller Transparenz und Kontrolle ermöglicht dies Schritt für Schritt eine direkte Einbettung additiver Systeme in existierende Fertigungsumgebungen.

Für die Zukunft kristallisieren sich zwei Fabrikansätze für eine AM-gestützte Serienfertigung heraus: Rein additive Fertigungszentren sowie hybride Fertigungsumgebungen.

Rein Additive Fertigungs- und Innovationszentren
Einzelne, rein Additive Fertigungs- und Innovationszentren für die Serienfertigung gibt es bereits heute, z.B. bei der Firma AUDI. EOS begleitet den Autobauer im Rahmen einer Entwicklungspartnerschaft beim Aufbau eines mit EOS-Systemen und -Prozessen ausgestatteten 3D Druck Zentrums in Ingolstadt. Gleichzeitig unterstützt EOS deren Applikationsentwicklung, den internen Wissensaufbau sowie die Weiterbildung der AUDI-Ingenieure hin zu Experten für die Additive Fertigung. AUDI kann so den Prozess der Werkzeugherstellung teilweise revolutionieren, da komplizierte Bauteil-Geometrien und Baugruppen mit dieser Technologie besser umsetzbar sind.

Hybride Fertigungszentren: additive und konventionelle Technologien
In hybriden Fertigungszentren wird es zukünftig zu einer Integration additiver und konventioneller Technologien in existierenden Fertigungsumgebungen kommen. Kunden erhalten etwa im Rahmen einer engen Kooperation zwischen EOS und GF Machining Solutions (GFMS) – und durch die Kombination der Technologien beider Firmen – Zugang zu innovativen Lösungen im Bereich Werkzeug- und Formenbau. Von EOS kommen führende industrielle 3D Drucker, von GF führende Hochgeschwindigkeitsfräs-, EDM-Maschinen und Automatisierungstechnologien. Dies führt zu einer smart vernetzen Produktionskette.

Über EOS
EOS ist der weltweite Technologie- und Qualitätsführer für High-End-Lösungen im Bereich der Additiven Fertigung (AM). Das 1989 gegründete Unternehmen ist Pionier und weltweit führend im Bereich des Direkten Metall Laser Sinterns (DMLS), gleichzeitig auch Anbieter einer führenden Polymertechnologie. Für diese industriellen 3D Druck-Prozesse bietet EOS ein modulares Lösungsportfolio an, bestehend aus Systemen, Software, Werkstoffen, technischen und AM-Beratungsdienstleistungen. EOS ist der Partner der Wahl für die industrielle, AM-basierte Produktion und ermöglicht nachhaltige Lösungen für die Industrie. Kunden, die diese einsetzen, profitieren so von einer Paradigmenwechsel einläutenden Technologie: Leichtbaustrukturen, Kostensenkungen auf Basis von Funktionsintegration, Produkt-individualisierung sowie beschleunigte Produktentwicklung und Produktion.

Kontakt

Claudia Jordan
Pressereferentin
EOS GmbH