Rascher Einstieg in den industriellen 3D-Druck

EOS erweitert EOS M 290 System um Peripherie zum vereinfachten und sicheren Werkstoff-Management

Krailling, 18. September 2017 – EOS, weltweit führender Technologieanbieter für den industriellen 3D-Druck von Metallen und Polymeren, erweitert sein etabliertes System EOS M 290 zur Herstellung von Metallbauteilen um das Peripheriemodul IPCM M pro zum Werkstoff-Handling. Die EOS M 290 ist hierfür mit einer speziellen Prozesskammertür mit Kopplungspunkten zur Verbindung mit dem IPCM M pro und Materialbehältern ausgestattet. Anwender können mit der Kombination aus System und Peripherie Werkstoffe einfacher, schneller und sicherer aus der Maschine fördern, sieben und wieder ins System füllen. Der industrielle 3D-Druck als etablierte Fertigungsmethode wird damit insgesamt weiter vereinfacht.

Geschlossene Prozesskette für effizientes Werkstoff-Handling 
Bei der additiven Fertigung (AM) schmilzt ein Laserstrahl Pulverwerkstoff exakt an den Stellen auf, die computergenerierte Bauteil-Konstruktionsdaten vorgeben. Material, das während des Bauprozesses nicht aufgeschmolzen wurde, kann mit dem IPCM M pro direkt aus dem AM-System abgesaugt werden – bei geschlossener Prozesskammertür und damit ohne Werkstoffkontakt für den Bediener. Eine Vakuumpumpe befördert das Pulver aus dem System ins IPCM M pro. Dort wird es unter Schutzgas innerhalb des Moduls mit einem Durchsatz von 120 kg Material in 30 Minuten gesiebt – 50 Prozent schneller als bei vorherigen Lösungen. Der so aufbereitete Werkstoff kann für einen neuen Bauprozess eingesetzt werden, der Materialkreislauf beginnt von vorn. 

Für den Anwender bringt dieses teilautomatisierte und staubfreie Werkstoff-Handling in der geschlossenen Prozesskammer des AM-Systems klare Vorteile im Bereich Health & Safety und Bedienbarkeit: Das Risiko von Pulverkontakt wird minimiert. Mit anderen Worten, der Bediener kann seine Arbeit bei gleichem Sicherheitsniveau aber in einer bequemeren persönlichen Schutzausrüstung durchführen. Gleichzeitig beschleunigt sich das Sieben und Fördern des Materials auch bei großen Werkstoffvolumina, während sich die manuellen Arbeitsschritte verringern und vereinfachen. Das IPCM M pro Modul ist außerdem mobil, was die effiziente Nutzung für mehrere Systeme erlaubt. All das zahlt darauf ein, Nutzerfreundlichkeit und Produktivität der additiven Fertigung weiter zu steigern. 

Ausgereifte Lösung für den Einstieg in den industriellen 3D-Druck
Mit dem System EOS M 290 und dem Modul IPCM M pro erhalten Unternehmen die passende Lösung für den schnellen Einstieg in den industriellen 3D-Druck als etablierte Fertigungstechnologie. Das System EOS M 290 zeichnet sich durch eine reproduzierbare, hohe Bauteilqualität, eine breite Palette an validierten Materialien und Prozessen sowie umfangreiche Software-Lösungen für Datenvorbereitung und Qualitätsmanagement aus. Mit einer installierten Basis von derzeit gut 500 Maschinen weltweit gehört die EOS M 290 zu den erfolgreichsten AM-Systemen zur Verarbeitung von Metallwerkstoffen am Markt. Mit dem Modul IPCM M pro erweitert EOS dieses etablierte AM-System um die Möglichkeit zum besonders einfachen und sicheren Werkstoff-Handling. In Kombination mit dem umfangreichen Beratungsangebot von EOS erhalten Unternehmen ein ganzheitliches Lösungsportfolio, um mit einer kurzen Lernkurve erfolgreich in die Fertigung mittels 3D-Druck einzusteigen.

Dr. Tobias Abeln, Geschäftsführer Technik und Entwicklung (CTO) bei EOS: „Der industrielle 3D-Druck ist als Fertigungsmethode in der Produktion angekommen und wird zunehmend in der Serienfertigung eingesetzt. Unternehmen sollten sich daher jetzt überlegen, wie sie die additive Fertigung einsetzen können, um auch zukünftig führend am Markt zu sein. Mit dem Angebot von EOS erhalten Firmen alle benötigten Elemente zum erfolgreichen Aufbau und Einsatz additiver Fertigung aus einer Hand und können damit den Herausforderungen der Produktion mit einer etablierten und zukunftssicheren Technologie begegnen.“

EOS präsentiert EOS M 290 und IPCM M pro auf EMO Hannover 2017
Vom 18. -23. September 2017 zeigt EOS auf der EMO in Halle 27 Stand D52 das System EOS M 290 und das IPCM M pro Modul, ergänzt um zahlreiche Anwendungen die mit additiver Fertigungstechnologie von EOS erfolgreich realisiert wurden.

Über EOS
EOS ist der weltweite Technologie- und Qualitätsführer für High-End-Lösungen im Bereich der Additiven Fertigung (AM). Das 1989 gegründete Unternehmen ist Pionier und weltweit führend im Bereich des Direkten Metall Laser Sinterns (DMLS), gleichzeitig auch Anbieter einer führenden Polymertechnologie. Für diese industriellen 3D Druck-Prozesse bietet EOS ein modulares Lösungsportfolio an, bestehend aus Systemen, Software, Werkstoffen, technischen und AM-Beratungsdienstleistungen. EOS ist der Partner der Wahl für die industrielle, AM-basierte Produktion und ermöglicht nachhaltige Lösungen für die Industrie. Kunden, die diese einsetzen, profitieren so von einer Paradigmenwechsel einläutenden Technologie: Leichtbaustrukturen, Kostensenkungen auf Basis von Funktionsintegration, Produkt-individualisierung sowie beschleunigte Produktentwicklung und Produktion.

Kontakt

Martin Grebner
Pressereferent
EOS GmbH