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EOS auf der EuroMold 2014: Vorstellung der neuen Additive Manufacturing (AM) Consulting Services

Die Potentiale der Additiven Fertigung optimal auszuschöpfen heißt die Anforderungen der eigenen Kunden besser verstehen und daraus exzellente AM Lösungen abzuleiten

EOS Consulting Potenziale Content
Potenziale aufzeigen mit EOS AM Consulting (Quelle: EOS)

Frankfurt, 25. November 2014 – EOS, weltweiter Technologie- und Qualitätsführer für High-End-Lösungen im Bereich der Additiven Fertigung (AM), stellt auf der diesjährigen EuroMold seine neue Additive Manufacturing (AM) Consulting Services vor. Güngör Kara, Head of Global Application bei EOS erläutert, warum dieses Serviceangebot so wichtig ist: „EOS hat nach einer intensiven Analyse der derzeitigen Marktbedingungen ein zentrales Dilemma identifiziert, das dazu führt, dass viele Kunden heute noch nicht alle Potentiale der Additiven Fertigung in Punkto exzellenter Bauteilqualitäten und Wertschöpfungsketten ausnutzen. Im Rahmen der Additive Manufacturing (AM) Consulting Services unterstützt EOS mit einem erfahrenen Team an Applikationsspezialisten ab sofort Kunden dabei, diese Potentiale noch früher, schneller und besser zu identifizieren und auszuschöpfen und so einen klaren Wettbewerbsvorsprung zu erzielen.“

Aus dem AM-Hype echten Mehrwert für Unternehmen und deren Kunden ableiten

Der Hype um das Thema industrieller 3D Druck hat in den letzten Jahren einen beispiellosen Zulauf für diese neue Fertigungstechnologie ausgelöst. Fakt ist, dass ein Unternehmen erhebliche Wettbewerbsvorteile basierend auf dieser Technologie erzielen kann. Dennoch fällt es vielen Topmanagern multinationaler Unternehmen heute immer noch schwer, aus den fast unbegrenzten Möglichkeiten auch konkrete, für das eigene Geschäft gewinnbringende Anwendungsfelder abzuleiten, die einen nachweisbaren Mehrwert für ihr Unternehmen und in der Folge auch für die eigenen Kunden schaffen. 

Aus der Sicht von EOS bewerten viele Unternehmen die AM-Technologie heute zunächst nur auf Basis der eigenen Anforderungen. Entscheidend ist jedoch, die Additive Fertigung vielmehr aus Sicht der Kunden dieser Unternehmen zu bewerten, deren An- und Herausforderungen systematisch vorauszudenken und sie klar zu formulieren. Erst dadurch wird der Wertbeitrag dieser neuen Technologie für alle Beteiligten greifbar. Entscheidet sich ein Unternehmen schließlich für den Einsatz der Additiven Fertigung, so braucht dies die klare Unterstützung des Top Managements, denn AM zieht selbstverständlich gewisse Investitionen in die Technologie, einen gezielten Wissensaufbau, eine neu Herangehensweise an Konstruktion und Fertigung und nicht selten auch neue Geschäftsmodelle nach sich, die nur mit Unterstützung der Geschäftsleitung eines Unternehmens umgesetzt werden können.

Schritte zum Erfolg: die Wertschöpfungskette AM-angepasst und umgekehrt denken  

Entscheidet sich ein Unternehmen heute für die AM-Technologie, so ist die Herangehensweise in der Anfangsphase häufig zunächst noch konventionell getrieben und verspielt damit wertvolle Potentiale: in der Konstruktionsphase werden Bauteile wie gehabt konstruiert und nicht auf den AM-Prozess hin optimiert. So können im Idealfall zwar vielleicht erste Leistungs-Fortschritte und Kosteneinsparungen identifiziert werden. Dies schöpft aber die möglichen, durch die  Additiven Fertigung erzielbaren Ergebnisse bei weitem noch nicht aus und greift viel zu kurz. Werden mit der Additive Fertigung dann konventionell konstruierte Bauteile Schicht für Schicht gefertigt, so können positiven Effekte in Punkto Kosten- und Zeitaufwand für Produktions- und Zusammenbau nicht merklich erhöht werden, die Bauteilperformance kann nicht weiter gesteigert und auch die Kostentransparenz nicht erhöht werden.  Die Folge: der Mehrwert der AM-Technologie kann sich nicht voll entfalten. 

Will man dies umkehren, so gilt es in einem ersten Schritt, die zentralen Wertetreiber für Performance, Kosten und Umsatzerwartungen bei Einführung der AM-Technologie von EOS zu definieren. In einem nächsten Schritt sollten Kostenersparnisse durch die Additiven Fertigung und Anforderungen an die Lebensdauer der additiv hergestellten Bauteile auf Basis der zuvor definierten Wertetreiber abgeleitet werden. Erst dann sollte die Teileproduktion auf Basis von Produktionsanforderungen und zentralen Wertetreibern umgesetzt werden. In den folgenden Iterationsschleifen können dann weitere Effekte in Punkto Kosten, Effizienz usw. erzielt werden. 

Beratungsportfolio 

Fazit: Je nachdem, in welcher Entscheidungs- bzw. Umsetzungsphase sich ein Kunde in Bezug auf die AM-Technologie befindet, braucht er ein unterschiedliches Maß an Unterstützung. Hierfür bietet EOS ab sofort ein modular aufgebautes Beratungsportfolio an, das ausgerichtet an zentralen Kundenanforderungen kontinuierlich erweitert wird. Interessiert sich ein Unternehmen erstmals für die EOS Technologie, so braucht es zunächst beratende Trainings im Hinblick auf den Bauprozessablauf, Best Practice Beispiele für ein optimales Bauteildesign und Aussagen über strategische Zukunftsszenarien beim Einsatz von AM. Ist der Kunde in seiner Entscheidungsfindung schon einen Schritt weiter, so kann EOS ihm mit Entwicklungsberatung zur Seite stehen. Hierzu gehören Parameter-bezogene Trainings, Bauteilbewertungen zur Ableitung weiterer Optimierungs-potentiale, wo nötig Projektmanagement-Unterstützung. Wurde bereits ein System angeschafft, das aber noch nicht optimal ausgelastet ist, so kann EOS ein Unternehmen im Rahmen der Aufbau-Beratung bei der AM-Prozessoptimierung unterstützen, aber auch bei Kosten-Nutzen Analysen und der Implementierung von Qualifizierungsprozessen. 

Hat sich ein Unternehmen schließlich dafür entschieden, die Technologie bei sich im Haus in großem Stil einzuführen, so kann EOS zukünftig bei der Optimierung der Lieferketten unterstützen, gemeinsame Entwicklungsprojekte für Werkstoffe, Prozess und Produkte aufsetzen.

Über EOS

EOS ist der weltweite Technologie- und Qualitätsführer für High-End-Lösungen im Bereich der Additiven Fertigung (AM). Das 1989 gegründete Unternehmen ist Pionier und weltweit führend im Bereich des Direkten Metall Laser Sinterns (DMLS), gleichzeitig auch Anbieter einer führenden Polymertechnologie. Für diese industriellen 3D Druck-Prozesse bietet EOS ein modulares Lösungsportfolio an, bestehend aus Systemen, Software, Werkstoffen, technischen und AM-Beratungsdienstleistungen. EOS ist der Partner der Wahl für die industrielle, AM-basierte Produktion und ermöglicht nachhaltige Lösungen für die Industrie. Kunden, die diese einsetzen, profitieren so von einer Paradigmenwechsel einläutenden Technologie: Leichtbaustrukturen, Kostensenkungen auf Basis von Funktionsintegration, Produktindividualisierung sowie beschleunigte Produktentwicklung und Produktion.

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Kontakt 

Claudia Jordan
EOS GmbH
Electro Optical Systems
Claudia Jordan
Robert-Stirling-Ring 1
D-82152 München
Tel: +49 89 893 36 2134
claudia.jordan@eos.info