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EOS e-Manufacturing News Ausgabe 13/2013

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Ausgabe 13/2013

 

In dieser sowie den kommenden zwei Ausgaben unseres Newsletters möchten wir Ihnen das Part Property Management mit seinen drei Varianten ausführlicher vorstellen. Die Erweiterung des Konzepts wurde von unseren Kunden sehr positiv aufgenommen. Die offene Struktur wird selbst von unseren Universitätskunden begrüßt. Wir stellen Ihnen diesmal die von unseren Fertigungskunden favorisierte Lösung vor.

Brandneu ist der Werkstoff EOS NickelAlloy HX, den wir Ihnen diesmal vorstellen. Außerdem erfahren Sie in einem Anwenderbericht wie die EOS-Technologie die Produktentwicklung eines innovativen 3D Puzzles ermöglichte.

In unserem Kalender sehen Sie, auf welchen Messen und Veranstaltungen EOS in den kommenden Monaten vertreten sein wird.

Angenehme Lektüre wünscht
Ihr EOS e-Manufacturing News Team

Material
NickelAlloy

Verbindungselement aus EOS NickelAlloy HX (Quelle: EOS GmbH).

Hitze- und korrosionsbeständiger Werkstoff EOS NickelAlloy HX
Die Bauteile aus der Nickel-Chrom-Eisen-Molybdän Legierung sind äußerst robust. Selbst bei hohen Temperaturen sind sie oxidationsbeständig und können daher für einen Bereich bis zu 1 200 °C eingesetzt werden. Der Werkstoff ist für die Verarbeitung in unserem Metallsystem EOSINT M 280 optimiert und wird typischerweise mit einer Schichtstärke von 20 µm verarbeitet.
EOS NickelAlloy HX ist ideal für Anwendungen in der Luft- und Raumfahrt, wo er für Brennkammern und entsprechende Komponenten eingesetzt wird. Der Werkstoff kommt aber auch im Bereich Kerntechnik oder bei Heizelementen, Durchlauf- und industrielle Hochöfen zum Einsatz.

Anwendung
MarusenkoSphere

Produktentwicklung: im Spritzgussverfahren hergestelltes Endprodukt des 3D-Puzzles Marusenko Sphere (rechts) sowie einige Einzelteile des Prototyps (Quelle: Marusenko S.L.).

Knifflig zu lösen, einfach zu konstruieren – Rapid Prototyping für das 3D-Puzzle Marusenko Sphere
Seit Mitte der 1970er Jahre hat sich der Rubik-Würfel – ein mechanisches 3D-Puzzle – zu einem der beliebtesten Spielzeuge überhaupt entwickelt. Doch nun war die Zeit reif für einen würdigen Nachfolger, der noch herausfordernder zu lösen und ein Zeugnis moderner Technologie sein sollte. Das Ergebnis ist der Marusenko Sphere-Ball, gleichermaßen 3D-Logik-Puzzle und Lernspielzeug. Die Komponenten selbst sind als Kugel bzw. Ball angeordnet, eine Tatsache, die den Erfindern einiges an Tüftelei abverlangte. Rapid Prototyping mit dem EOS-System Formiga P 100 spielte eine entscheidende Rolle dabei, das neue Spielzeug auf den Markt zu bringen. Weiter…

Lösung
PPM

Das PPM-Konzept bietet drei Lösungsansätze: Der Grad der Standardisierung ist frei wählbar (Quelle: EOS GmbH).

Plug&Print EOS Standard: Part Property Management (PPM) Variante für die Serienfertigung
Das PPM-Konzept lässt den Nutzer aus drei Varianten den für seinen Anwendungsfall idealen Standardisierungsgrad für die Fertigung von Bauteilen frei und flexibel wählen.
Bei der Version Plug&Print EOS Standard ist der Standardisierungsgrad sehr hoch, das heißt, es wird mit einer gewarteten EOS Maschine sowie mit Werkstoffen und Parametersätzen von EOS produziert. Die von EOS definierte Teilequalität ist in den Materialdatenblättern für Metall- bzw. in der Werkstoffdatenbank für Polymer-Anwendungen zu finden.
Der Anwender muss keine Änderungen in der Software durchführen, sondern kann sich auf die von EOS definierten Werte verlassen. Deshalb ist diese Variante vor allem für die Fertigung von Serienbauteilen geeignet. Die standardisierten Werte sorgen dafür, dass ähnliche Teileeigenschaften auf allen EOS-System-Modellen erreicht werden. Dies wiederum bedeutet eine hohe Flexibilität in der Produktionsplanung.
Ausführliche Informationen erhalten Sie im PPM-Whitepaper und auf der Website.

Impulse
Top100

Auf der Bühne zur Preisverleihung (v.l.n.r.): Silke Masurat (Compamedia), Mentor Ranga Yogeshwar, Dr. Adrian Keppler und Dr. Tobias Abeln (beide Geschäftsführer bei EOS), Joachim Schuble (Compamedia) und Prof. Dr. Nikolaus Franke (Wirtschaftsuniversität Wien) (Quelle: Compamedia).

EOS als „Innovator des Jahres“ ausgezeichnet
Am 5. Juli gewann EOS den „Top 100“ Innovationspreis 2013, der von Mentor Ranga Yogeshwar in Berlin überreicht wurde. Die Grundlage für die Auszeichnung ist eine wissenschaftliche Unternehmensanalyse der Wirtschaftsuniversität Wien.
Prof. Dr. Dr. August-Wilhelm Scheer, Mitglied der „Top 100“-Jury, hebt hervor: „EOS ist ein echter Pionier in einem globalen Zukunftsmarkt. Es ist beeindruckend zu sehen, wie konsequent das Unternehmen sein gesamtes Innovationsmanagementsystem durch Produkt-, Prozess- und Geschäftsmodell-Innovationen darauf ausgerichtet hat, seine weltweite Markt- und Technologieführerschaft für das additive Fertigungsverfahren auszubauen. Zugleich treibt EOS mit ‚missionarischem’ Eifer die Akzeptanz und Verbreitung dieser Technologie voran. Und zwar auch in Kooperation mit Wettbewerbern. Das zeugt von einem bemerkenswerten Verständnis von Innovationsarbeit und ist ein vorbildliches Beispiel für aktive Marktgestaltung.“

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