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EuroMold 2013: Kunststoff-System EOS P 396 mit bis zu 60 Prozent reduzierten Nebenzeiten

Deutlich sinkende Kosten pro Job, höhere Produktionsleistung, Prozessstabilität und Bauraumnutzbarkeit bei gleichzeitig konstanteren Bauteileigenschaften

EOS P 396 Kunststoffsystem für die Additive Fertigung, Quelle: EOS GmbH
Frankfurt, 3.12.2013 – EOS, Technologie- und Marktführer für konstruktionsgetriebene, integrierte e-Manufacturing-Lösungen im Bereich der Additiven Fertigung (AM), stellt auf der diesjährigen Euromold in Halle 11 auf Stand E148 das EOS P 396 Produktionssystem für die Herstellung von Kunststoffteilen vor. Das Nachfolgemodell der erfolgreichen und am Markt etablierten EOSINT P 395 bietet eine Vielzahl an Features, welche alle aktuellen Kundenforderungen    nach    höherer    Produktionsleistung, Prozessstabilität und Bauraumnutzbarkeit vollumfänglich bedienen. Die neueste CO2-Lasergeneration und ein komplett überarbeitetes Temperaturmanagement ermöglichen eine prozentual zweistellig erhöhte Produktivität; daneben sorgt das neue EOSAME Feature für reproduzierbare Teilequalität innerhalb des gesamten Bauvolumens selbst bei sehr hohen Füllgraden. Die weltweite Auslieferung der EOS P 396 beginnt im April 2014.

„Mit der Vorstellung der EOS P 396 auf der Euromold behaupten wir – neben unserer Metalltechnologie - auch bei der kunststoffbasierten Additiven Fertigung unsere Führungsrolle. Die EOS P 396 löst nahtlos unser Erfolgsmodell EOSINT P 395 im Midframe- Segment ab. Wir haben diverse Verbesserungen vorgenommen, die es unseren Kunden erlauben, sowohl Prototypen- als auch Serienteile aus Kunststoff noch qualitativ hochwertiger und kostengünstiger herzustellen“, erläutert Adrian Keppler, Geschäftsführer bei EOS.

Fertigungskosten und -zeiten senken

Mit Vorstellung der neuen EOS P 396 führt EOS zahlreiche Verbesserungen ein. Abhängig vom Füllgrad und vom Teilespektrum ist eine Steigerung der Produktionsleistung von bis zu 30 Prozent möglich. Zur Reduzierung der Produktionsnebenzeiten tragen unter anderem ein neues Punktpyrometer und ein verschleißarmer Hochgeschwindigkeitsbeschichter bei. Eine Verkürzung der Produktionshauptzeiten wird durch den Einsatz eines neuen und deutlich leistungsstärkeren Lasers erreicht. So konnten auch Energie- und Werkstoffverbrauch des Systems pro Bauteil weiter verbessert werden, was insgesamt zu sinkenden Betriebskosten und zu einem optimierten Product Carbon Footprint (pro Bauteil) führt. Betrachtet man das System in Kombination mit hochökonomischen Werkstoffen wie PrimePart® PLUS, sind in Summe Kosteneinsparungen pro Bauteil in Höhe von 30 Prozent gegenüber dem Vorgängersystem realisierbar.

Bauteilqualität kontinuierlich weiter verbessern

Einen zentralen Beitrag zur nochmaligen Optimierung der Bauteileigenschaften liefert das bereits genannte EOSAME- Feature, das die Anpassung des Energieeintragesw regelt. Die mechanischen Eigenschaften der Bauteile werden somit homogenisiert und eine weitestgehende Unabhängingkeit von der Platzierung im Bauvolumen erreicht.

Das neu integrierte Punktpyrometer misst die Temperatur der zu beschichtenden Pulveroberfläche kontinuierlich und präzise, so dass Prozessnebenzeiten gesenkt werden konnten und die Produktivität steigt. Darüber hinaus ist es Grundlage für eine noch stabilere Regelung des Fertigungsvorgangs und verbessert damit die Prozesssicherheit. Mit dem zum Serienstart verfügbaren Release3.7 der EOS Prozess-Software (PSW) wird der Funktionsumfang nochmals erweitert und darüber hinaus das Betriebssystem Windows 7 unterstützt. Der nutzbare Bauraum der EOS P 396 beträgt weiterhin wie beim Vorgängersystem 340x340x600mm.

Mit Einführung der EOS P 396 werden ab April 2014 zunächst die Kunststoffmaterialien PA 2200 und PrimePart® PLUS (PA 2221) zur Verfügung stehen. Weitere Materialien folgen in mehreren Schritten, bis sämtliche auch auf den Vorgängersystemen freigegebenen Pulver zur Verfügung stehen.

Über EOS

EOS, 1989 gegründet, ist der Technologie- und Marktführer für konstruktionsgetriebene integrierte e-Manufacturing-Lösungen im Bereich der Additiven Fertigung, einem industriellen 3D Druck-Prozess. Das Unternehmen bietet ein modular aufgebautes Lösungsportfolio an bestehend aus Systemen, Software, Werkstoffen und deren Weiterentwicklung und Services (Wartung, Schulungen, Anwendungsberatung. Das industrielle Verfahren ermöglicht die schnelle, flexible und kostengünstige Produktion von Bauteilen auf Basis von 3D-CAD-Daten und zu wiederholbaren industriellen Qualitätsstandards. Als bahnbrechende Technologie ebnet die additive Fertigung den Weg für einen Paradigmenwechsel in Produktgestaltung, Konstruktion und Fertigung. Sie beschleunigt die Produktentwicklung, bietet gestalterische Freiheiten, optimiert Bauteilstrukturen, ermöglicht Leichtbau-Strukturen und fördert die Funktionsintegration von Bauteilen. Damit eröffnet EOS seinen Kunden entscheidende Marktvorteile. Mehr unter www.eos.info.

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Claudia Jordan
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Electro Optical Systems
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