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Zukunftweisender Fluganzug: Industrieller 3D-Druck von EOS trägt zur Revolutionierung des Personentransports bei

EOS und Gravity zeigen auf der formnext in Frankfurt eine flugtechnische Innovation

PM Gravity Arm Mount Content
Armbefestigung mit additiv gefertigten Teilen. Kosten- und Gewichtseinsparung durch Materialwechsel, funktionale Integration und optimiertes bionisches Design. (Quelle: EOS)
Frankfurt am Main, 13. November 2018 – EOS, weltweiter Technologie- und Qualitätsführer für High-End-Lösungen im Bereich des industriellen 3D-Drucks von Metallen und Kunststoffen, stellt vom 13. bis zum 16. November auf der formnext in Frankfurt am Main sein umfassendes Lösungsportfolio vor. Auf Basis einer kürzlich vereinbarten Zusammenarbeit zwischen EOS und Gravity Industries gehören Komponenten des Fluganzugs „Jet Suit“ von Gravity Industries zu den Highlights, die in diesem Jahr auf dem EOS Stand 50 in Halle 3.1 zu sehen sein werden. Am 14. November können Messebesucher um 12.30 Uhr auf dem Freigelände „Agora“ vor Halle 3 außerdem einer Flugvorführung des Anzugs durch Dr. Angelo Grubisic beiwohnen, Head of Flight Training bei Gravity Industries.

Gravity wurde 2017 mit dem Ziel gegründet, den Menschheitstraum vom Fliegen zu verwirklichen. Der Fluganzug, dessen Technologie zum Patent angemeldet ist, soll Menschen ein einmaliges Flugerlebnis ermöglichen und damit auch den Personentransport revolutionieren. Der Anzug besteht aus additiv gefertigten Teilen, Spezialelektronik und fünf Triebwerken. Alle Komponenten werden interdisziplinär und auf Basis agiler Prozesse entwickelt. Damit ist der Anzug ein Ausdruck stetiger Innovation. Das Antriebssystem hat eine Leistung von 1.000 PS und ermöglicht Fluggeschwindigkeiten von über 70 km pro Stunde.

„Richard und sein Team gehen bis an die Grenzen des Machbaren. Als Pioniere im industriellen 3D-Druck teilen wir diesen Innovationsgeist. Für den Fluganzug brauchte Gravity qualitativ hochwertige Bauteile mit hoher Stabilität und gleichzeitig geringem Gewicht. Ebenso sollten kontinuierliche Produktiterationen und -optimierungen ermöglicht werden. Genau hier kommt die additive Fertigung ins Spiel. Das Verfahren hat einzigartige Vorzüge, denn es kann Unternehmen zu einem neuen Denken in Konstruktion und Herstellung inspirieren. In diesem Jahrzehnt sind echte Innovationen nur möglich, indem man Limits austestet und hinterfragt“, so Güngör Kara, Chief Digital Officer bei EOS.

EOS und Gravity arbeiten gemeinsam an der stetigen Optimierung des Fluganzugs auf Basis von Verbesserungen der Bauteilkonstruktion und nutzen die additive Fertigung dann für die anschließende Teilefertigung. So wurden die Kabelführungen und die Gehäuse für Elektronik und Batterie mit der EOS-Polymertechnologie additiv gefertigt. Für die Armhalterungen und die Schubregelung kam die Metalltechnologie von EOS zum Einsatz. Im Verlauf des gemeinsamen Projekts konnte das Team bei der Armbefestigung durch den Umstieg von Titan auf Aluminium erhebliche Kosteneinsparungen sowie eine Gewichtsreduzierung um zehn Prozent erreichen. Da sich Konstruktionsanpassungen sehr schnell umsetzen lassen, sind Designiterationen in zügiger Abfolge möglich. Im Zuge der Konstruktionsanpassung an die Anforderungen der additiven Fertigung konnte die Anzahl der Bauteile von acht auf drei reduziert werden. Gleichzeitig konnte die Zahl der Verbindungsstücke und damit das Ausfallrisiko reduziert werden. Das neue bionische Design ermöglicht zudem eine leichte Verbindungsstruktur. All dies führt in der Summe zu einer vereinfachten Montage.

Dazu Richard Browning, Gründer von Gravity Industries und leitender Testpilot: „Als ich begann, über den Bau eines Fluganzugs nachzudenken, wurde ich inspiriert durch meine Zeit bei den Royal Marines. Hier waren wir es gewohnt, täglich an unsere Grenzen zu gehen. Für mich hat Innovation mit Mut zu tun und damit, das Undenkbare zu denken. Wir gehen heute bereits bis an die Grenzen des derzeit Möglichen und gestalten die Zukunft mit innovativen Ideen. Die additive Fertigung unterstützt uns auf dieser aufregenden Reise.“



Über Gravity Industries
Gravity Industries erweitert Körper und Geist mit einer zum Patent angemeldeten Technologie, die Menschen das Fliegen ermöglicht. Das im März 2017 gegründete Unternehmen hat das Ziel, diesen uralten Menschheitstraum mit einer eleganten Kombination aus Körper, Geist und Maschine und auf Basis einer fortschrittlichen Technologie zu verwirklichen. Dazu entwickelte das Unternehmen den „Gravity Jet Suit“. Bislang haben sich über eine Milliarde Menschen weltweit die Videos des Unternehmens angesehen. Allein in den ersten sieben Tagen nach dem offiziellen Launch verzeichnete Gravity 60 Millionen Videoaufrufe. Insgesamt zeigte Gravity in den ersten 12 Monaten 57 Flüge in 19 Ländern und war viermal bei den TED-Talks vertreten. Pressekontakt: jess@gravity.com 

Über EOS
EOS ist der weltweit führende Technologieanbieter im industriellen 3D-Druck von Metallen und Kunststoffen. Das 1989 gegründete, unabhängige Unternehmen ist Pionier und Innovator für ganzheitliche Lösungen in der additiven Fertigung. Mit dem Produktportfolio aus EOS Systemen, Werkstoffen und Prozessparametern erzielen Kunden entscheidende Wettbewerbsvorteile im Hinblick auf die Qualität und Zukunftsfähigkeit ihrer Fertigung. Weltweiter Service und umfassende Beratungsangebote runden das Portfolio ab.

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Claudia Jordan
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