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EOS: Die Additive Fertigung als effiziente Fertigungsmethode in der industriellen Produktion etablieren

Lösungsanbieter baut Innovations- und Qualitätsführerschaft weiter aus: EOS mit neu aufgestellter Geschäftsführung und weiterem Unternehmensausbau

Geschäftsführung EOS GmbH: (v.l.n.r.) Christian Kirner/COO, Dr. Tobias Abeln/CTO, Dr. Hans J. Langer/Gründer und CEO, Dr. Adrian Keppler/CMO, Quelle: EOS GmbH

Frankfurt, 3.12.2013 – EOS, Technologie- und Marktführer für konstruktionsgetriebene, integrierte e-Manufacturing-Lösungen im Bereich der Additiven Fertigung (AM), hat es sich zum Ziel gesetzt, die Additive Fertigung als effiziente Fertigungsmethode in der industriellen Produktion zu etablieren und seine Innovations- und Qualitätsführerschaft im Zuge dessen weiter auszubauen. Eine neu aufgestellte Geschäftsführung und ein weiterführender Unternehmensausbau bereiten das Unternehmen auf die Anforderungen in diesem industriellen Produktionsumfeld vor.

EOS blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2012/2013 (10/2012-09/2013) zurück. Der Umsatz konnte auf 130 Mio. gesteigert werden. Im letzten Geschäftsjahr wurden zudem weltweit circa 70 neue Mitarbeiter eingestellt. Auch der Bau eines 17.000 m² großen Kunden- und Technologiezentrums in Krailling bei München schreitet planmäßig voran. 

Neu aufgestellte Geschäftsführung

Dr. Hans J. Langer, Gründer und CEO von EOS, fokussiert sich wie bisher auf die strategische Unternehmensentwicklung. Seit April 2013 verantwortet Christian Kirner als Geschäftsführer Operations (COO) das operative Geschäft von EOS. Ebenfalls im April 2013 wurde Dr. Tobias Abeln zum Geschäftsführer Technik und Entwicklung (CTO) berufen. Dr. Adrian Keppler, bisher Geschäftsführer Strategie und Business Development, ist seit Oktober 2013  Geschäftsführer Vertrieb und Marketing (CMO).

Integration der additiven Fertigung in das industrielle Fertigungsumfeld

Immer mehr Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen - von der Luft- und Raumfahrt, über die Medizintechnik bis hin zur Automobilindustrie und zum Werkzeugbau – sehen in  Additiven Fertigungstechnologien eine Möglichkeit, den Wertbeitrag bei Ihren eigenen Kunden zu steigern und sich somit von Ihrem Wettbewerb zu differenzieren. Um diese Kunden angemessen bedienen zu können, wandelt sich EOS gerade von einem Hersteller von Systemen für den Prototypenbau hin zu einem Lösungsanbieter für die additive, industrielle Serienfertigung. Davon profitieren auch die EOS Kunden im Prototypenbau.

Jeder der neuen Geschäftsführer bringt langjährige Erfahrung für die Umsetzung dieses Unternehmensausbaus mit. Dr. Langer holte Christian Kirner zu EOS, weil er Erfahrung mit der grundlegenden Neugestaltung von Geschäftsprozessen hat und darauf aufbauend 2009 ein Strategieprogramm für EOS aufsetzte. In der Zeit vor EOS begleitete er als Berater auch hochinnovative Mittelständler. Mit Dr. Adrian Keppler holte Dr. Langer vor vier Jahren einen Experten an Bord, der aus seiner Zeit vor EOS Erfahrungen im Aufbau eines Lösungsgeschäfts mitbringt. Auch Dr. Tobias Abeln bringt wichtige Erfahrungen aus seinen vorherigen Positionen in das Unternehmen ein. Er fügt hinzu: „Vor meiner Zeit bei EOS habe ich für Hersteller von Sondermaschinen und Bearbeitungszentren für die Serienfertigung gearbeitet. Ich bin daher mit den Anforderungen an Modularisierung, Verlässlichkeit und Standardisierung vertraut, die Serienfertigungsanlagen heutzutage erfüllen müssen. Die Systeme, die EOS auf der EuroMold 2013 vorstellt, sind ein Schritt in diese Richtung.“

Christian Kirner ergänzt: „Auch weitere Bereiche der EOS-Organisation werden Stück für Stück auf die Anforderungen der neuen Kundengruppen ausgerichtet. Vor zwei Jahren ist beispielsweise ein Leiter Qualitätsmanagement aus dem Medizinbereich zu EOS gestoßen, weitere Führungspositionen wurden mit einem Software-Experten aus der Automobil-Industrie und einem Konstruktionsleiter aus dem Bereich der industriellen Lasermaterialbearbeitung besetzt.“

Innovations- und Qualitätsführerschaft weiter ausbauen

Dr. Adrian Keppler erläutert, wie EOS seine Innovations- und Qualitätsführerschaft weiter ausbauen wird: „Die Kriterien, nach denen man sich in der Forschung und Entwicklung bzw. im Prototypenbau oder im Bereich Serienfertigung für unsere Technologie entscheidet, sind durchaus unterschiedlich. Bisher haben Nutzer die mit EOS Technologie gefertigten Teile nach Kriterien wie Oberflächenstruktur, Maßhaltigkeit und Festigkeit bewertet. Hier stehen Konstruktionsfreiheit sowie eine möglichst schnelle Markteinführung im Vordergrund. Im Serienumfeld steht die reproduzierbare Qualität von Bauteilen im Mittelpunkt. Zudem erwarten die Kunden die gleichen Werkstoffe, mechanischen Eigenschaften und sogar Mikrostrukturen, die sie mit bisher eingesetzten Technologien erreichen können. Und sie möchten zusätzlich die Freiheitsgrade nutzen, die ihnen nur die Additive Fertigung bieten kann.“ Neben einer reproduzierbaren Bauteilqualität spielen auch Durchsatz und Stückkosten in der Serienfertigung eine größere Rolle als im Prototypenbau. Entsprechend richtet EOS neue Produkte auch auf Produktivitätssteigerungen und reduzierte Kosten pro Bauteil aus.


Das neue Kunden- und Technologiezentrum in Krailling

EOS baut derzeit ein neues Kunden- und Technologiezentrum, dessen Fertigstellung für Mai 2014 geplant ist und deutlich mehr Raum für Mitarbeiter und Kunden bieten wird. Das Familienunternehmen bleibt dem Standort Krailling bei München treu. Der Neubau bietet nicht nur zusätzlichen Platz für 300 Mitarbeiter und wird damit dem anhaltenden Wachstum von EOS gerecht. Das integrierte Kundenzentrum gewährt dem Unternehmen zudem mehr räumliche Flexibilität für die Erarbeitung von Anwendungslösungen gemeinsam mit seinen Kunden. In einer „Gläsernen Fabrik“ im Erdgeschoss können Besucher sämtliche Polymer- und Metallsysteme von EOS im Einsatz in einer idealtypisch aufgebauten Produktionsumgebung besichtigen.

Die Leitgedanken Innovation, Qualität und Nachhaltigkeit, denen sich EOS verschrieben hat,  werden auch beim Neubau konsequent weiterverfolgt. Dieser bietet 17.000m² zusätzliche Geschossfläche. Das Gebäude folgt einem innovativen Architektur-, Arbeitsplatz- und Raumkonzept. EOS hat auch hier besonderen Wert auf das Thema Nachhaltigkeit gelegt. „Ganz im Sinne der Unternehmensziele haben wir auch in der Planung des Neubaus einen starken Fokus auf die funktionale und ökologische Qualität des Gebäudes gesetzt, auf Ressourceneinsparung beim Bau und Betrieb und auf einen verringerten Einsatz ‚grauer‘ Energien. Damit bauen wir bereits heute nach den Anforderungen von morgen. Ein Grundsatz, der genauso auch für unsere Zukunfts-Technologie gilt.“ So der Gründer Dr. Hans J. Langer.

Über EOS

EOS, 1989 gegründet, ist der Technologie- und Marktführer für konstruktionsgetriebene integrierte e-Manufacturing-Lösungen im Bereich der Additiven Fertigung, einem industriellen 3D Druck-Prozess. Das Unternehmen bietet ein modular aufgebautes Lösungsportfolio an bestehend aus Systemen, Software, Werkstoffen und deren Weiterentwicklung, Services (Wartung, Schulungen, Anwendungsberatung). Das industrielle Verfahren ermöglicht die schnelle, flexible und kostengünstige Produktion von Bauteilen auf Basis von 3D-CAD-Daten und zu wiederholbaren industriellen Qualitätsstandards. Als bahnbrechende Technologie ebnet die additive Fertigung den Weg für einen Paradigmenwechsel in Produktgestaltung, Konstruktion und Fertigung. Sie beschleunigt die Produktentwicklung, bietet gestalterische Freiheiten, optimiert Bauteilstrukturen, ermöglicht Leichtbau-Strukturen und fördert die Funktionsintegration der Bauteile. Damit eröffnet EOS seinen Kunden entscheidende Marktvorteile. Mehr unter www.eos.info

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Kontakt 

Claudia Jordan
EOS GmbH
Electro Optical Systems
Claudia Jordan
Robert-Stirling-Ring 1
D-82152 München
Tel: +49 89 893 36 2134
claudia.jordan@eos.info