67 % mehr Produktivität
FKM setzt einen neuen Maßstab 

67%

Höhere Produktivität

im Vergleich zur Vorgängermaschine

Verbessert

Maßhaltigkeit

für funktionskritische Geometrien

1:54 h

Bauzeit pro Teil

reduziert von 3:10 h

FKM nutzt neue Polymerplattform vor Marktstart

Noch vor der offiziellen Einführung konnte FKM Additive Manufacturing die nächste Generation der EOS-Polymerplattform für reale Anwendungen einsetzen und wertvolle Erfahrungen unter Produktionsbedingungen gewinnen. Die Fertigung erster Bauteile zeigte ein deutliches Potenzial für eine wirtschaftlichere Fertigung. Bei einer konkreten Anwendung stieg die Produktivität um 67 Prozent. Gleichzeitig reduzierte sich die Bauzeit pro Bauteil von über drei Stunden auf weniger als zwei Stunden.

Getestet wurde die neue Plattform anhand eines selbst entwickelten Pulververteilers mit Umstellklappe, den FKM in der eigenen Produktion einsetzt. Neben der höheren Produktivität zeigte sich dabei ein weiterer Vorteil: eine nochmals verbesserte Maßhaltigkeit, die sich unmittelbar auf die Funktion des Bauteils auswirkt. „Für uns ist entscheidend, dass eine neue Technologie in der Praxis einen messbaren wirtschaftlichen Mehrwert liefert“, erklärt Matthias Henkel, Geschäftsführer bei FKM Additive Manufacturing. „Die höhere Produktivität der neuen Systemgeneration passt sehr gut zu unserem Einschichtbetrieb. Wir können täglich einen vollständigen Bauauftrag abwickeln und die Anlage deutlich besser auslasten. Das vereinfacht unsere Produktionsplanung und macht sich unmittelbar in der Wirtschaftlichkeit bemerkbar."

Mehr Produktivität für die additive Serienfertigung

Als Spezialist für additive Serienfertigung produziert FKM sowohl mittelgroße Bauteile in höheren Stückzahlen als auch großvolumige Komponenten. Für solche Anwendungen sind Produktivität, Wiederholbarkeit und Planungssicherheit entscheidende Faktoren. Bei der getesteten Anwendung konnte die neue EOS-Plattform die Bauzeit pro Teil deutlich reduzieren. Dadurch lassen sich bestehende Kapazitäten effizienter nutzen und mehr Bauteile innerhalb desselben Zeitraums fertigen. Für Fertigungsdienstleister eröffnet dies die Möglichkeit, steigende Nachfrage zu bedienen, ohne Produktionsfläche oder Anlagenbestand im gleichen Maße erweitern zu müssen.

Gleichzeitig bieten innovative Prozessfeatures zusätzliche Möglichkeiten Fertigungsparameter, wie Oberfläche, Detailauflösung und Bauteilmechanik gezielt auf die jeweilige Anwendung zu optimieren. Neben der höheren Effizienz profitierte FKM von einer besonders gleichmäßigen Prozessführung. Die frühe Arbeit mit den neuen Prozessoptionen ermöglicht es zudem, Fertigungswissen und Anwendungserfahrung bereits in einer frühen Entwicklungsphase aufzubauen. Sie schafft die Voraussetzung dafür, dass Bauteile unabhängig von ihrer Position im Bauraum reproduzierbare Eigenschaften erreichen. Gerade für industrielle Anwendungen mit wiederkehrenden Losgrößen ist diese Konsistenz ein wichtiger Faktor für eine verlässliche Serienfertigung.

Für industrielle Anwender bedeutet dies nicht nur eine hohe Wiederholbarkeit, sondern auch mehr Sicherheit bei der Einführung neuer Anwendungen. Weniger Iterationsschleifen und ein geringerer Qualifizierungsaufwand können den Weg in die Produktion zusätzlich beschleunigen. „Serienfertigung beginnt für uns nicht erst bei sehr hohen Stückzahlen“, erläutert Matthias Henkel. „Entscheidend ist, dass wir ein Bauteil in gleichbleibender Qualität reproduzieren können. Das gilt unabhängig davon, ob zwischen zwei Losen wenige Wochen oder mehrere Jahre liegen.“

FKM Additive Manufacturing erzielte bei diesem Pulververteiler eine um 67 % höhere Produktivität bei gleichzeitiger Verbesserung der Maßhaltigkeit und Reproduzierbarkeit.

„Für uns ist entscheidend, dass eine neue Technologie in der Praxis einen messbaren wirtschaftlichen Mehrwert liefert. Die höhere Produktivität der neuen Systemgeneration passt sehr gut zu unserem Einschichtbetrieb. Wir können täglich einen vollständigen Bauauftrag abwickeln und die Anlage deutlich besser auslasten. Das vereinfacht unsere Produktionsplanung und macht sich unmittelbar in der Wirtschaftlichkeit bemerkbar.“
Matthias Henkel, Geschäftsführer von FKM Additive Manufacturing

Reproduzierbare Fertigung für unterschiedliche Anwendungen

Wie sich die Innovationen der neuen EOS-Systemgeneration konkret auswirken, zeigt sich an dem von FKM entwickelten Pulververteiler mit Umstellklappe. Aufgrund steigender Materialmengen ist diese Weiche im automatisierten Pulverkreislauf des Auftragsfertigers erforderlich. Die additiv gefertigte, kompakte Lösung kann unterschiedliche Anlagenkonfigurationen bedienen und sich flexibel an verschiedene Einbausituationen anpassen.

Bei solchen Anwendungen kommt es nicht nur auf die Maßgenauigkeit einzelner Bauteile an. Entscheidend ist, dass Varianten und Anpassungen reproduzierbar und in gleichbleibender Qualität gefertigt werden können. Die hohe Maßgenauigkeit der neuen EOS-Systemgeneration bildet hierfür die Grundlage und ermöglicht die effiziente Umsetzung zukünftiger Varianten ohne zusätzlichen Konstruktionsaufwand. „Die Erfahrung zeigt, dass sich viele Anwendungen im Laufe der Zeit weiterentwickeln“, sagt Matthias Henkel. „Bestehende Lösungen müssen oft angepasst werden, wobei Qualität und Prozesssicherheit erhalten bleiben müssen. Diese Kombination aus Reproduzierbarkeit und Flexibilität des EOS-Systems ist für uns besonders wertvoll.“

Noch immer geheim: Die Polymerproduktionsplattform der nächsten Generation von EOS wird auf der Formnext 2026 vorgestellt.

Erleben Sie die Premiere auf der Formnext

Auf der Formnext lüften wir das Geheimnis. Seien Sie live dabei, wenn am 17. November um 11:00 Uhr am EOS-Stand (Halle 12, Stand D71) das nächste Kapitel der industriellen additiven Fertigung von Kunststoff beginnt.

Sichern Sie sich Ihr Ticket

Technologie trifft Anwendungskompetenz

Durch die frühe Evaluierung ließen sich unter realen Produktionsbedingungen Produktivitäts- und Qualitätsvorteile nachweisen. Innovationsführer wie FKM können Anwendungen dadurch schneller industrialisieren und ihre Fertigungskapazitäten frühzeitig auf zukünftige Marktanforderungen ausrichten. „Unsere Kunden erwarten nicht nur leistungsfähige Fertigungstechnik“, resümiert Matthias Henkel. „Sie möchten einen Partner, der ihre Anwendung versteht, konstruktiv unterstützen kann und über Jahre hinweg reproduzierbar fertigt. Genau dafür verbinden wir Engineering-Know-how, Qualitätssicherung und einen zeitgemäßen Maschinenpark, bei dem wir stark auf EOS setzen.“

Als Fertigungspartner beherrscht FKM die gesamte Prozesskette von Konstruktion und Co-Engineering bis hin zur Qualitätssicherung. In Kombination mit der neuen EOS-Technologie entstehen so Lösungen, die sich präzise an unterschiedliche Anwendungsanforderungen anpassen lassen und gleichzeitig eine hohe Prozesssicherheit bieten.

FKM Additive Manufacturing erzielte bei diesem Pulververteiler eine um 67 % höhere Produktivität bei gleichzeitiger Verbesserung der Maßhaltigkeit und Reproduzierbarkeit.

"Unsere Kunden erwarten nicht nur leistungsfähige Fertigungstechnik. Sie möchten einen Partner, der ihre Anwendung versteht, konstruktiv unterstützen kann und über Jahre hinweg reproduzierbar fertigt. Genau dafür verbinden wir Engineering-Know-how, Qualitätssicherung und einen zeitgemäßen Maschinenpark, bei dem wir stark auf EOS setzen.“
Matthias Henkel, Geschäftsführer von FKM Additive Manufacturing

Ergebnisse auf einen Blick:

  • 67 % höhere Produktivität im Vergleich zur Vorgängermaschine 
  • Bauzeit pro Bauteil von 3:10 h auf 1:54 h
  • Höhere Maßhaltigkeit bei funktionskritischen Geometrien 
  • Verbesserte Oberfläche, Detailauflösung und Bauteilmechanik 
  • Gleichbleibende Qualität über den gesamten Bauraum 
  • Reduzierter Qualifizierungs- und Einführungsaufwand 
  • Reproduzierbare Qualität für die industrielle Serienfertigung 
  • Geringerer Nachbearbeitungsaufwand bei funktionalen Bauteilen

Kurzes Unternehmensprofil

FKM ist Pionier und Innovationstreiber für pulverbettbasiertes Laserstrahlschmelzen (Laser-Powder-Bed-Fusion, LPBF) in Deutschland und Europa. Seit 1994 haben wir uns der Innovation verschrieben: Mit den revolutionären Möglichkeiten der additiven Fertigung verändern wir Produkte, Prozesse, Unternehmen und ganze Industrien. Wo früher Werkzeug- und Formenbau die Konstruktionsregeln bestimmten, hat das Additive Manufacturing mit Selektivem Lasersintern (SLS) und Selektivem Laserschmelzen (SLM) völlig neue Konstruktions- und Fertigungsverfahren etabliert.

Weitere Informationen: https://www.fkm.net