3D-Druck für die Raumfahrt
Hochleistungsfähige, missionskritische Komponenten für die neue Ära der Raumfahrt
Raumfahrzeuge und Satelliten waren schon immer auf modernste Technik angewiesen. Heute erweitert der industrielle 3D-Druck diese Grenzen noch weiter und ermöglicht eine beispiellose Designfreiheit, schnellere Entwicklungszyklen und eine hocheffiziente Produktion missionskritischer Komponenten. Mit der Beschleunigung des kommerziellen Raumfahrtsektors treten neue Akteure mit einem entscheidenden Vorteil auf den Markt: Die additive Fertigung ist einzigartig positioniert, um die extremen Leistungs-, Sicherheits- und Qualitätsanforderungen der Luft- und Raumfahrtindustrie zu erfüllen und gleichzeitig die Kosten und die Markteinführungszeit erheblich zu reduzieren.
Additive Fertigung für Raketentriebwerke und Satellitenteile
Fokus auf Geschwindigkeit und Effizienz: Auf dem sich schnell entwickelnden Markt für kommerzielle Weltraumanwendungen ist Geschwindigkeit alles. Die Fähigkeit, Prototypen, Funktionsmodelle und Kleinserien schnell und zuverlässig herzustellen, ist zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil geworden. Genau hier entfaltet der industrielle 3D-Druck sein volles Potenzial – er bietet maximale Flexibilität ohne Kompromisse bei der Leistung.
Deshalb ist EOS der richtige Partner
Führende Technologie
EOS liefert hochwertige, reproduzierbare und kosteneffiziente Metallteile mit bewährter DMLS®-Technologie.
Vertrauenswürdiger Partner
Mit der branchenweit größten installierten Basis ist EOS ein zuverlässiger Partner für die Skalierung der Weltraumproduktion.
Materialqualität
Hochleistungsmetalle wie Titan und moderne Kupferlegierungen erfüllen die extremen Anforderungen von Weltraumanwendungen.
End-to-End-Ökosystem
Vom Konzept bis zum qualifizierten Bauteil bietet EOS ein komplettes Ökosystem aus Software, Dienstleistungen und kompetenten Partnern.
Gestaltungsfreiheit
AM ermöglicht komplexe, leichte Geometrien – EOS und Hyperganic erweitern die Möglichkeiten im Antriebs- und Wärmemanagementdesign.
Agil Produktion
Schnelle Prototypenentwicklung und flexible Kleinserienfertigung mit Materialien, die speziell auf anspruchsvolle Raumfahrtkomponenten zugeschnitten sind.
EOS-Projekte aus der Praxis
Raketentriebwerke
Kleine Satelliten übernehmen zunehmend wichtige Aufgaben – von Wettervorhersagen über Kommunikation bis hin zur Erdbeobachtung. Diese Mikrosatelliten schnell und kostengünstig in die Umlaufbahn zu bringen, ist zu einem wichtigen Wettbewerbsfaktor geworden. Diese Nachfrage treibt das rasante Wachstum im „New Space“-Sektor voran, in dem Start-ups und etablierte Akteure um die Entwicklung effizienter, zuverlässiger kleiner Trägerraketen wetteifern. Letztendlich wird der Motor, der die höchste Leistung bei den niedrigsten Kosten bietet, die Marktführer bestimmen.
Die additive Fertigung ist ein wichtiger Faktor in diesem Wettlauf. Sie senkt die Produktionskosten und steigert gleichzeitig die Motorleistung – insbesondere wenn kritische Komponenten oder sogar der gesamte Motor als ein einziges, integriertes 3D-gedrucktes Teil hergestellt werden. Weniger Montageschritte, weniger potenzielle Fehlerquellen und der Zugang zu fortschrittlichen Kühl- und Verbrennungsarchitekturen sorgen für einen entscheidenden Leistungsvorteil.
Das Potenzial der additiven Fertigung für Raketentriebwerke
Die additive Fertigung adressiert die zentralen Herausforderungen des modernen Raketenantriebs: höhere Leistung, geringeres Gewicht und maximale Zuverlässigkeit. EOS ermöglicht es Triebwerksentwicklern, mit industriellem 3D-Druck technologische Grenzen zu überschreiten und Lösungen zu realisieren, die mit herkömmlichen Fertigungsverfahren nicht möglich sind.
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Leichte, hocheffiziente Strukturen
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Integrierte Kühl- und Funktionsmerkmale
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Starke Reduzierung der Montageschritte und Fehlerquellen
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Schnellere Entwicklungszyklen und schnelle Designiterationen
LAUNCHER
LAUNCHER hat sich zum Ziel gesetzt, einen Raketenmotor zu bauen, der maximale Effizienz bei minimalen Kosten bietet. Das Design folgt einer klassischen Architektur, verfügt jedoch über interne Versteifungsrippen für eine optimierte Kühlung – was nur durch additive Fertigung möglich ist. Mit Unterstützung von EOS und AMCM konnte das US-amerikanische Start-up diesen Motor schneller und kostengünstiger als je zuvor entwerfen, bauen, testen und weiterentwickeln.
Ein Durchbruch in Bezug auf Größe und Leistung
AMCM, Teil der EOS-Gruppe und spezialisiert auf kundenspezifische industrielle 3D-Drucker, stellte sich den größten Herausforderungen: extreme Bauteilgröße und anspruchsvolle Anforderungen an die Kupferlegierung. Das Ergebnis ist eine Brennkammer mit einer Höhe von 86 cm (34 Zoll) und einem Düsendurchmesser von 41 cm (16 Zoll) – die größte jemals additiv gefertigte einteilige Brennkammer für Flüssigkeitsraketen.
Das Projekt erlangte nationale Anerkennung: Der E-2-Booster von LAUNCHER gewann beim Space Pitch Day der US-Luftwaffe einen Preis in Höhe von 1,5 Millionen Dollar, wodurch seine Entwicklung und sein Testprogramm beschleunigt wurden. Vollumfängliche Testläufe sind bereits im Gange.
"Die Brennkammer, die auf den M4K-Maschinen von AMCM aus einer Kupferlegierung 3D-gedruckt wurde, ist die größte einteilige Brennkammer für Flüssigkeitsraketentriebwerke der Welt."
Ariane-Gruppe
Die ArianeGroup entschied sich für den industriellen 3D-Druck, um einen kritischen Einspritzkopf für das Triebwerk der Ariane-6-Rakete neu zu konstruieren – und reduzierte dabei 248 Teile auf nur eines. Zusammen mit EOS Additive Minds optimierte das Team Risiken, Kosten und den gesamten Produktionsablauf.
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2.165 Stunden Produktionszeit eingespart
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50 % geringere Kosten
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247 Teile durch vollständige Funktionsintegration eliminiert
„Gemeinsam bereiten wir die additive Fertigung des Einspritzkopfes für einen Raketentriebwerk vor. Die Ergebnisse sind beeindruckend – eine deutlich verkürzte Produktionszeit und eine Kostenreduzierung um 50 %.“
Dr.-Ing. Steffen Beyer, Leiter Produktionstechnik | ArianeGroup
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EOS-Projekte aus der Praxis
Satellitenteile
Satelliten müssen extremen thermischen, mechanischen und Strahlungsbedingungen standhalten – und dabei gleichzeitig ein möglichst geringes Gewicht aufweisen. Die additive Fertigung ermöglicht hochoptimierte, leichte Komponenten mit integrierten Funktionen und Geometrien, die mit herkömmlichen Verfahren nicht hergestellt werden können.
Von Strukturhalterungen über Wärmemanagement bis hin zu HF-Komponenten – der 3D-Druck hilft Herstellern dabei, Gewicht zu reduzieren, die Leistung zu verbessern und die Produktion zu beschleunigen. Dies ist besonders wichtig, da Satellitenkonstellationen wachsen und die Zeit bis zum Erreichen der Umlaufbahn immer entscheidender wird.
RUAG
Die additive Fertigung wird zunehmend zum Standard in der Satellitenproduktion, wo geringe Stückzahlen und strenge Gewichtsvorgaben herkömmliche Verfahren kostspielig und einschränkend machen. RUAG konnte dank 3D-Druck eine topologieoptimierte Antennenhalterung entwickeln, die sowohl leichter als auch stabiler ist als das ursprüngliche Design.
- -40 % Gewichtseinsparung
- 30 % Steifigkeit überschritten
"In gewisser Weise ist das die Quadratur des Kreises: Es ist uns gelungen, unser Bauteil deutlich leichter und gleichzeitig viel stabiler zu machen. Die Eigenschaften wurden in harten Testläufen nachgewiesen, was in der Luft- und Raumfahrtindustrie unerlässlich ist. Von der additiven Fertigung wird man in den nächsten Jahren in dieser Branche noch viel hören - ganz sicher!"
Franck Mouriaux, Geschäftsführer für Strukturen | RUAG
Airbus Verteidigung und Raumfahrt
Airbus Defence and Space nutzte den Metall-3D-Druck von EOS, um wichtige Halterungen neu zu konstruieren, die Satellitenkörper mit Reflektoren und Zuführungssystemen verbinden. Die Herausforderung: extreme Temperaturschwankungen standhalten und gleichzeitig Gewicht und Kosten reduzieren. Die additive Fertigung ermöglichte ein neues Titan-Design mit höherer Leistung und geringerem Produktionsaufwand.
- -20 % Senkung der Produktionskosten
- -300 Gramm Gewichtsreduzierung
Senior-PLC
Senior PLC hat sich mit EOS zusammengetan, um die Produktion in der Luft- und Raumfahrt durch die Automatisierung und Optimierung seiner Materialhandhabungsprozesse zu beschleunigen. Ein maßgeschneidertes Materialmanagementsystem ermöglichte einen effizienten und sicheren Additive-Manufacturing-Betrieb mit hohen Stückzahlen.
- Vollautomatische Materialhandhabung – keine manuellen Schritte erforderlich
- Schnellerer, sicherer und optimierter AM-Workflow
- Reibungslose Einführung dank geschultem Personal
- Bis zu 50 % Kosten- und Gewichtseinsparungen bei AM-Teilen